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Wilfried BesserWilfried Besser schreibt literarisch seit etwa 30 Jahren, anfangs nur sporadisch und ausschließlich Satiren und kleine Gedichte. Später entdeckt er sein Faible für Aphorismen und Epigramme sowie Kurzgeschichten, die sich häufig durch hintergründige oder skurrile Handlungen sowie überraschende Wendungen auszeichnen. Seine Themen beschäftigen sich u.a. mit Liebe und Beziehung, Familie und Kindheit, Politik und Arbeitsleben, Zeit und dem Unterwegs sein. Darüber hinaus versucht er sich dem Thema Fußball immer wieder literarisch zu nähern.
VitaVon Wilfried Besser gibt es vier Bücher mit „Aphorismen und anderen Ungereimtheiten“: „Was ist schon die Realität gegen die Wirklichkeit?“ (2000), „Bis hierher und noch weiter“ (2002), „Vom Dasein und Hiersein“ (2005) und aktuell „Über kurz oder lang“ (2010). Dazu Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, auf Kalendern und Postkarten. 2006 Beteiligung an der Hörbuch-CD „In bester Gesellschaft“. Neunmal Teilnehmer an der Recklinghäuser Autorenacht, zuletzt im Jahr 2011. 2003 ausgezeichnet mit der Vestischen Literatureule. 2010 Sieger beim „Zweiklang-Dialog-Wettbewerb“ von Deichradio Schwanenwede. Mitglied der NLGR. Wilfried Besser ist verheiratet, Vater zweier erwachsener Kinder und seit März 2012 Vorruheständler. Er ist bekennender Fan und Mitglied des VfL Bochum, sieht und liest gern gute Krimis, hört mit Begeisterung Musik von Liedermacher bis Heavy Metal und liebt das Musical. Sein bevorzugtes Urlaubsziel ist Lanzarote.
Zuletzt erschienen:
Textauswahl(aus: "Über kurz oder lang")
Vergebens ist die Flucht vor der Realität.
Wer seine Ansprüche ständig nach oben schraubt, genügt ihnen bald selbst nicht mehr. Für den Teufel ist die Hölle der Himmel.
Humor sollte er haben, stand in ihrer Kontaktanzeige.
Es gibt Paare, die sind von ihrem Polterabend so begeistert,
In der Ehe darf der Mann das Drehbuch schreiben.
Er wünschte ihr die Pest an den Hals,
Liebe, so heißt es, geht durch den Magen.
Den Acker der Liebe kann man auch im Herbst noch einmal neu bestellen.
Auf Schleimspuren kann man ausrutschen. Aber auch prima vorankommen.
Manche lernen nichts dazu, nicht einmal aus ihren Fehlern. Dabei begehen sie genug.
Die größte Strafe für notorische Trittbrettfahrer ist, wenn sie selbst laufen müssen.
Wir haben es weit gebracht, wenn wir Begriffe wie Hilfsbereitschaft und Solidarität im Fremdwörterlexikon nachschlagen müssen.
Die Welt ist ein Dorf. Man merkt es schon an den vielen Misthaufen.
Die Schreibblockade eines Schriftstellers ist kreative Impotenz.
Ab einem gewissen Alter passen HAPPY und BIRTHDAY nicht mehr so recht zusammen.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Haltet euch von Klassentreffen fern.
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