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Foto: ©TAD Trilogie „UND KEINER WILL DER KAPITALIST SEIN...“ / Teil 2 Eine Koproduktion von Theater Arbeit Duisburg und Theorie und Praxis e. V. „UND KEINER WILL DER KAPITALIST SEIN ...“ – ![]() v.l.n.r.: Anke Schüler, André Scioblowski, Max Grasshof,
Elisa Ruz Campos, Sven Schöcker, Andreas Hilscher; Foto: ©Annette Jonak
Die Trilogie „Und keiner will der Kapitalist sein ...“ erforscht die Differenz zwischen einer vergangenen Zukunft und unserer Gegenwart, die diese Zukunft nicht ist.
Mit: Elisa Ruz Campos, Max Grashof, Andreas Hilscher, Anke Schüler, Sven Schöcker,
André ScioblowskiIm Teil 1 des Zyklus: Zement. Probe Revolution (Premiere war Ende 2008) ging TAD mit H. Müllers Revolutionsdrama Zement rückwärts in eine Vergangenheit, in welcher der Kommunismus noch kein Albtraum war und kein Traum mehr, sondern ein erreichbar scheinendes Ziel: „Wir haben unsre Zukunft in der Hand“ (Tschumalow, Zement).
Die Inszenierung erforscht das Scheitern jener Zukunftshoffnungen, aber zugleich diese selbst. Sie ist eine Tragödie, sie zielt darauf, die Energien, Utopien, die der Katastrophe vorausgingen, zu entbergen, für unsere Gegenwart und Zukunft. Regie: Markus Schlappig Dramaturgie: Stefan Schroer Ausstattung: Markus Schlappig, Stefan Schroer Aufführungen: Fr, 02.10.2009 Premiere
Eintritt: 10 € / 5 €Sa, 03.10.2009 Mi, 07.10.2009 Fr, 09.10.2009 Sa, 10.10.2009 Kartenvorbestellungen bei den jeweiligen Veranstaltern Für den Auftritt in Duisburg Mail an: Mit freundlicher Unterstützung durch:
Ministerpräsident des Landes NRW, Stadt Duisburg, Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, Kulturstiftung Krefeld, Sparkasse Duisburg, Allbau Stiftung Essen. ![]() v.l.n.r.: Anke Schüler, Sven Schöcker, Andreas Hilscher;
Foto: ©Annette Jonak
Zusatzveranstaltung zur Inszenierung von Theorie und Praxis e. V.: Mo, 05.10.2009, 20 Uhr Klassenkampfmittel Kunst Historische und aktuelle Beispiele werden die Frage beantworten helfen, was
passiert, wenn jemand politischen Anspruch für seine oder ihre künstlerische
Praxis erhebt. Und was wiederum passiert, wenn jemand anders einer
künstlerischen Praxis (oder häufiger: DER KUNST / KULTUR / KREATIVWIRTSCHAFT)
politische (oder häufiger: ALLGEMEINE) Nützlichkeit, Nutzlosigkeit oder
Schädlichkeit attestiert. In der Beschäftigung mit Ansprüchen der und an die
Kunst werden wir auch klären können, ob solche Ansprüche zu erheben denn für
die jeweilige künstlerische Praxis nützlich, nutzlos oder schädlich ist.
Dazu sind Kunst, Kultur und Bildung streng voneinander zu trennen. Der
Beweis, dass die gesellschaftliche Gegenwart mit dem Begriff ‚Klassenkampf’
zutreffend beschrieben ist, wird gegen Ende des Abends angetreten werden, um
einen versöhnlichen Ausklang zu garantieren. Ort: Eintritt: frei
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