Utes Sternenspürer Homepage

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Habt etwas Geduld mit uns

Was ist eigentlich Science-Fiction?
Was für eine dumme Frage!
Weiß doch jeder oder?
Sieht man doch überall in den Buchhandlungen und Bibliotheken - oder?
Ja schon.
Aber leider werden diese Genres von vielen Lesern und Literaturbegeisterten immer noch falsch eingeschätzt.
Phantastik, bzw. Fantasy sind nicht nur Märchen von Elfen, Zwergen,
Magiern, Hexen oder adligen Vampiren,
das ist es auch.
Aber Fantastik und Science-Fiction sind mehr!
Sie beinhalten durchaus ernstzunehmende Literatur.
Auch Edgar Allan Poe schrieb Fantastik,
wenn auch eine ziemlich düstere.
Zur Fantastik zu rechnen ist auch Ruis Zafon - "Das Spiel der Engel!"
Aber auch die Geschichten über Elfen, Zwerge, Drachen usw. sind nicht unbedingt Plagiarte von Tolkien oder Kindergeschichten. Es sind nicht immer,
aber auch vollkommen autonome Geschichten für Erwachsene,
mit den unterschiedlichsten Tehemen,
die aber in einer Parallelwelt spielen oder Magie beinhalten,
die nicht immer alles einfacher macht.
Genau dasselbe gilt für Science-Fiction. Science-Fiction sind keine Seifenopern mit Raumschiffen.
Science-Fiction kann einfach nur Abenteuersein, enthält auch immer einen Schuss Fantasy.
Science-Fiction kann literarisch wertvoll sein, wissenschaftliche Aspekte enthalten,
Krimi, Abenteuer, Gesellschaftskritik, Politik usw. beinhalten, oder eben alles zusammenführen.
Visionen, die auch oft, wenn die Zukunft zur Vergangenheit wurde zugetroffen haben. Science-Fiction erzählt Geschichten von Menschen und ihrem , zukünftigen Zusammenleben, ob untereinander, oder mit möglichen vollkommen fremden Lebewesen. Immer aber beschreibt sie die Möglichkeiten des Lebens.


Mein Name ist Ute Mrozinski, hauptberuflich Altenpflegerin, aber auch mit Leib und Seele Autorin.
Ich bin offen für die gesamte Belletristik, habe mich aber nach dem ich mit Krimis angefangen habe, auf Phantastik und Science-Fiction spezialisiert. Ich habe etliche Kurzgeschichten geschrieben, die in diversen Genre-Zeitschriften auch prämiert wurden. Es folgten eine Science-Fiction/Fantasy Trilogie, "Der ewige Treck", der Roman, "Raumzeitlegende", der Kurzgeschichtenband, "Die Wächterin jenseits der Sterne!" Mein Anspruch ist mit dem Genre Science-Fiction, Spannung, Abenteuer aber auch Wissenschaft, Gesellschafts- und Zeitkritik zu transportieren.

Das erste Bild das ihr auf der rechten Seite seht kündigt eins meiner neuesten Werke an - Keines Menschen Fuß!
Der erste Band "Der Verrat!" ist schon fertig. Der zweite Band - "Kometendämmerung" ist noch in Arbeit. Das gesamte Werk wird vorraussichtlich im Sommer 2015 herauskommen.


SCHNIPSEL!

Lieber Leser!
Hier findet ihr kurze Auszüge aus meinen Romanen und Kurzgeschichten, Schnipsel eben!
Viel Spaß beim lesen.
Ich hoffe natürlich ihr holt euch hier Appetitt auf mehr Literatur aus meiner Feder!

Der erste Ausschnitt ist ein Teil des Prologs aus meinem neuen Science-Fiction Roman - "Raumzeitlegende!"
War einst ein Volk …
War einst ein Volk, das sich über den gesamten Planeten verbreitete. Ein Volk, das heranwuchs, und sich anschickte groß und mächtig, zu werden.
Ein Volk, von hoher Intelligenz, von großem technischem Niveau.
Sie konnten sogar mit fliegenden Schiffen das All durchmessen.
Ja sie waren sogar in der Lage die Grenzen des Universums zu überwinden.
Sie glaubten so hoch stehend und mächtig zu sein, dass sie das Recht hätten, anderen Völkern das „Heil“ zu bringen.
Wenn aber diese Völker das „Heil“ nicht wollten, überzogen sie die Planeten dieser Unglücklichen mit Blut, Feuer und Verderben.
Sie wussten einiges – dieses Volk – und glaubten, was machbar ist, das müsste auch getan werden.
Ja dieses Volk war groß, mächtig, und von hoher technischer Zivilisation – doch es war nicht weise!
Ihre „Heilsbringerflotten“ verschlangen viel Geld und Energie.
Als sie merkten, dass ihr Planet, auf dem sie lebten, kaum noch Energieressourcen hatte, als sie spürten, dass dieser Lebensraum bald ausgereizt sei, gingen sie nicht etwa in sich, wie ein weises Volk es getan hätte.
Nein – sie wiesen ihre Wissenschaftler an herauszufinden, woher sie noch mehr Energie zapfen könnten.
Ein Gremium ihrer kreativsten Geister fing an zu forschen, und eines Tages hatten sie Erfolg.
Sie schlugen dem Kreis der Könige einen äußerst gewagten Plan vor.
Doch sie glaubten fest daran, ihn zu beherrschen.
Den Königen stand nur die Gier nach weiterer Macht und weiteren Pfründen in den Augen, deshalb genehmigten sie den Plan.
Es gab Einen der nicht einverstanden war, es gab Einen der warnte.
Doch keiner wollte ihn hören.
Kurz vor Vollendung des großartigen Projektes geschah es dann – ein winziger Fehler, der eine Kette von Tod und Verderben brachte. Feuer wütete allen Ortes, riesige Wellen überschwemmten das Land. Der Himmel verdunkelte sich, und die Luft wurde vergiftet.
Millionen von Lebewesen verendeten qualvoll.
War einst ein Volk …
Copyright by Ute Mrozinski, Jan. 2012

Zweiter Schnipsel, Auszug aus der Kurzgeschichte -
"Das Geheul der Wölfe!"

Canidae – oh Canidae! Warum? Chaostheorie? Dominoeffekt?
Eigentlich – war doch alles nur Pech. Tiefschwarzes, klebriges Pech! Sie waren unterwegs gewesen mit dem großen Forschungsschiff Canis-Lupus I. Ein dreihundert Meter hohes, hundert Meter breites Schwingenschiff, geformt wie ein riesiger Vogel.
Das einzige Schiff seiner Art, das einen Zeitmanipulator besaß, der in der Lage war die Raumzeit zusammenzuziehen. Die Kraft des Zeitmanipulators beruhte auf dem Prinzip des umgekehrten Urknalls. Das csorkasische Forschungsinstitut in Canis, der Hauptstadt Csorkassas, hatte unter seiner, Csorkos Leitung den Zeitmanipulator entwickelt, der an und für sich nur ein verkleinerter Teilchenbeschleuniger war. Komprimierte Hochleistungstechnik. Sie hatten die Speicherringanlagen auf kleinstem Raum minimiert. Sie montierten die Anlagen in einer Spirale, die in einer ein Meter hohen, und fünfzig Zentimeter breiten Säule Platz fand. Trotz dem brachte es Csorkos mit seinem Team fertig, Protonen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit zusammenprallen zu lassen.
Kleine „Urknalle“ entstanden. Die RAUMZEIT verhielt sich wie ein schlagendes Herz, dehnte sich aus, fiel wieder zusammen, und das mehrmals hintereinander.
RAUMZEIT, für winzige Sekunden auf einen Punkt komprimiert, die dann wieder in hoher Geschwindigkeit auseinanderdriftete, konnte Strecken überwinden, die einen schwindelig machten. Dieses Schiff war in der Realität noch nie geflogen, der Zeitmanipulator nur im Simulator zum Einsatz gekommen, aber alles war schon tausendmal gecheckt worden. Die Funktionen liefen einwandfrei. Es hätte nur ein kurzer, winziger Sprung werden sollen. Ein Test. Eine Versetzung von fünf Minuten. Doch dann die panische Meldung der technischen Abteilung. Fehlfunktion im Zeitmanipulator! Er ließ sich nicht mehr stoppen. Eine wahnsinnige, schwindelerregende Abspulung der Räume. Das Schiff wurde in rasender Geschwindigkeit durch die Zeiten und wieder zurückgeworfen! Wabernder grauer Zwischenraum, fremde, heimatliche Sternkonstellationen! Ungeheure Gewalten, die auf dem Schiff, den gesamten Lebewesen lasteten!
Tonnenschweres Gewicht auf seinem Hirn, seinem Körper, schien ihn zu zerquetschen!
Copyright by Ute Mrozinski, 2011

Der dritte Schnipsel wurde abgerissen!
Sternenkinder,
oder Jesus kam nicht nur aus Nazareth!

Sinnend betrachtete Sah-Gahn den mächtigen Schiffskörper, der wie die Nachbildung des Eisplaneten wirkte, auf dem sie so viele Millionen Jahre schon lebten. Als hätte ein Künstler den unbeholfenen Versuch unternommen, Hasperod nachzubauen. Kühl glänzte die Kugel in der Morgendämmerung. Fast konnte er die Eiseskälte in den Fingerspitzen spüren, wenn seine Hände auf dem Material ruhten. Aber Hasperod war wild und karstig, nicht spiegelglatt. Der Planet besaß auch keinen Ringwulst, ruhte nicht auf Landestützen. Seine Fenster waren eher Feuer speiende Vulkane, genährt aus dem tiefsten Inneren. Aber sie konnten die dicke Eisschicht, die den Planeten bedeckte, nicht schmelzen, weil er der weit Entfernteste in Gorgos Dreiplanetensystem war.
Doch das Leben fand auch hier einen Weg. So entstanden nach Hunderttausenden von Jahren, kälterobuste Tiere, Pflanzen, zuletzt die Haspiri, intelligente, spitzohrige Fellwesen. Mehrere Millionen Jahre schon war Gorgos, Gott und Sonne, ihnen gewogen. Doch dann setzte das große Sterben ein.
Sah-Gahn hatte dieses Phänomen zu erst entdeckt. Vor seinem Computer sitzend, hatte er Gorgos in seinem Labor beobachtet. Er war der leitende Astronom im Institut. Die Sonne Gorgos hatte ihn schon immer fasziniert. Sie war sein Spezialgebiet. Gorgos feurige Tänze waren in den letzten Jahrzehnten heftiger geworden. Doch an diesem Abend hatten die Protuberanzen eine erschreckende Wildheit erreicht. Das Elektronengehirn Sol-Choi, genannt nach seinem Erbauer, zeigte ihm einen rötlichen, brennenden Sonnenball, der eindeutig an Größe zugenommen hatte. Sah-Gahn verglich die heutigen Werte Gorgos, mit denen der letzten 500 Jahre. Selbst Sol-Choi brauchte dafür mehrere Stunden. Schließlich hielt er die Beweise in den Händen.
Gorgos lag im Sterben, und sie würden nicht mehr als 2000 Jahre Zeit haben um sich etwas zu überlegen, dann verschlang die Sonne sie. Haspiri wurden 250 Jahre alt, das war nicht viel. Er hatte sofort den Planetenvorstand benachrichtigt. In einer kurzen, nächtlichen Krisensitzung, (sie war diesmal wirklich kurz, das musste man dem Parlament lassen), beschlossen sie Sah-Gahn und seinem zwölfköpfigen Basisteam aus den verschiedensten Wissenschaftlern, den Auftrag zu geben ein Großraumschiff, ein Generationenschiff, zu bauen, und ein unbewohntes Sonnensystem zu erschließen, auf dem das Volk eine neue Heimat finden konnte.
Nach vielen Kämpfen und Intrigen hatte er seinen Lebenstraum verwirklicht. Er konnte mit seinen Leuten das Schiff fertigstellen. Sie würden als erste haspirische Wissenschaftler ein Fernraumschiff betreten, und vom galaktischen Zentrum aus in die entferntesten Winkel der Milchstraße vorstoßen, um für ihr Volk einen neuen Lebensraum zu erschließen. Schließlich war er mit einer insgesamt tausendköpfigen Mannschaft gestartet. „Auf ins All!“
Sah-Gahn stand auf der Brücke und ließ seinen Blick nachdenklich über die blinkenden Sensorfelder des Computers schweifen, er blieb hängen auf dem riesigen Bildschirm, der ihnen einen sensationellen Ausblick auf das Sternenmeer ihrer Umgebung bot. Fünfzehn Jahre waren sie nun schon unterwegs, noch immer konnte er sich an diesem grandiosen Anblick nicht sattsehen. Viele Abenteuer hatten sie erlebt, viele Völker kennen gelernt. Die meisten Kontakte waren friedlich abgelaufen, aber nicht immer.

Er schaute zu Gniob hinüber. Manchmal war der Feuerleitoffizier einer der wichtigsten Männer an Bord! Leider! Haspiri waren eigentlich freundliche Wesen.
Die Tür zur Zentrale öffnete sich, eine junge dunkelfellige Frau, gefolgt von einem leicht ergrauten Haspiri, betrat die Zentrale. Seltsam, dachte Sah-Gahn, „wie sehr sich die Haspiri in dieser kurzen Zeit verändert haben. Den Haspiri-Geborenen fällt mittlerweile das gesamte Körperfell aus, und die Kinder werden schon ganz ohne Fell, nur noch mit Haupthaaren geboren. Alles nur, weil das Schiff auf angenehme zehn Grad temperiert ist. Wir müssen jetzt sogar Tuchstoffe tragen!“

„Wir lösen dich ab Vater! Es ist wirklich Zeit! Du solltest dich hinlegen!“ „Liebe Ma-Ira, deine Sorge um mich in allen Ehren, aber wir durchfliegen gerade dieses vielversprechende, neue Sonnensystem. Thom-Asso hat festgestellt, das von den neun Planeten der dritte ziemlich günstig aussieht. Er hat eine Atmosphäre angemessen, die auch wir atmen könnten.“
„Ich weiß Vater! Aber Sad-Uj ist dein erster Offizier! Er kann dich ganz gut vertreten! Und ich bin auch keine fünf Jahre mehr, ich bin zwanzig, wie du dich erinnern dürftest!“
Heftig warf Ma-Ira die lange, schwarze Lockenmähne zurück, die schlanke Gestalt streckte sich. Ihre dunklen Augen blitzten.
„Na, die hat's dir aber gegeben“, Sad-Uj lachte. „Aber sie hat in einem Punkt recht. Du machst schon Doppelschicht.“
Sah-Gahn hob die Hände, „Zu spät, wir treten schon in- bei Gorgos! Was ist das?“
Berstendes Krachen, hohes Jaulen, erfüllte die Luft, das Schiff wurde heftig durchgeschüttelt, als würde eine Riesenfaust mit ihm Ball spielen.
Sah-Gahn verlor das Gleichgewicht und landete hart auf dem Boden der Zentrale, Ma-Ira stürzte quer auf ihn, nahm ihm fast die Luft, und schlug mit dem Kopf auf den Boden. Ein neuer Stoß erfolgte. Er schrie! Ma-Ira wurde von ihm fortgeschleudert. Vor dem Zentraleschott blieb sie reglos liegen. Das Jaulen ging über in ein schreckliches Kreischen! Als ob das Schiff schrie! Er hörte eine krächzende Stimme aus dem Armbandkom.
„Gorgos stehe uns bei! Der Reaktor steht kurz vor dem Durchbrennen- die- Triebwerke- setzen aus!“
„Schaltet ihn ab“, brüllte Sah-Gahn, „schaltet den verdammten Reaktor ab!“
„Er reagiert nicht, Kommandant!“ Der Techniker schluchzte fast. "Wir stürzen ungebremst auf den Planeten zu!
Copyright by Ute Mrozinski, 2010
Und der vierte Schnipsel!
Eine Einladung zum Gruseln!
Kein Ausweg!

Es war kalt, und der Schnee fiel weich und leise, in dichten Flocken. Doch er fror nicht. In seinen Adern brannte ein Feuer, das nie kalt werden würde.
Haus und Garten lagen fast vollkommen im Dunkeln. Doch er sah die Umrisse so scharf wie auf einer Infrarot Aufnahme. Seine Schritte machten kaum ein Geräusch, der Schnee fing sie auf wie ein weicher Teppich.
Er machte sich nicht die Mühe die niedrige Gartenpforte aufzuklinken, er stieg einfach hinüber und ging den kurzen Weg zur Haustür mit energischen kraftvollen Schritten.
Aus einer der Frontfenster fiel ein matter Lichtschein, das musste die Küche sein. Seine blauen Augen funkelten wie Eiskristalle. Er konnte durch den schmalen Spalt einer Gardine eine kleine Deckenleuchte sehen und einen Ausschnitt des Küchenmobiliars.
Er sah die Umrisse einer schmalen Frauengestalt mit langen schwarzen Haaren. Automatisch befeuchtete er die spröden, kalten Lippen. Bevor sie sich umdrehte, trat er an die Haustüre und klingelte zweimal kurz hintereinander. Seine Ohren hörten einen überraschten Ausruf.
Kam vielleicht noch eine andere Stimme dazu? - Nein, er wusste, dass sie allein war. Er hatte sie lückenlos beobachtet, dann hörte er leichte Schritte auf dem Flur, wie sie nur Hausschuhe verursachen konnten. Ob sie ihre unvergleichlichen Nachthemden trug? Sekunden später öffnete Sie die Haustüre. "Martin," rief sie und starrte ihn verblüfft an!
Er spürte geradezu ihren sezierenden, spöttischen Blick, als sie seine spindeldürre Gestalt musterte, die in den Schultern viel zu große schwarze Lederjacke seines Vaters.
Die Euphorie die eben noch durch seinen Körper pulste, war wie weggeblasen. Erinnerungen stiegen wie scharfkantige Scherben in seinem Geist empor. Sein Vater groß, gut aussehend, breitschultrig, knallte das Garagentor zu. Er warf seinen prall gefüllten Koffer auf den Rücksitz seines Mercedes. Bevor er aber in den Wagen einstieg, um für immer aus seinem Leben, und dem Leben seiner Mutter zu verschwinden, wandte er sich noch einmal dem kleinen Jungen zu, der da verloren, frierend im Schnee stand.
Generös, überlegen lächelnd, griff der Mann, der sein Vater war, nach hinten, ins Innere des Wagens riss eine dicke schwere Lederjacke vom Haken und warf sie Martin zu. „Da Kleiner fang, die vermache ich dir!
Vielleicht wächst du ja noch rein!“
Martin verspürte heute noch den Schlag, den das harte, schwere Leder ihm versetzte, der ihn ins Taumeln brachte, und ihn hilflos nach hinten in den nassen Schnee drückte.
Erneut stiegen die Angst und die Scham in ihm auf, als sein Vater ihn verächtlich angrinste. „Nein“, sagte er damals kopfschüttelnd,
„Nein – wohl eher nicht!“
Dann stieg er in seinen Wagen und brauste davon, einem anderen Leben entgegen, mit einer schöneren Frau, die ihm vielleicht einen netteren kleinen Jungen gebären würde.
Copyright by Ute Mrozinski, Jan. 2012
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UTES PLAUDERTASCHE!
Kleine Artikel und Gedankenschnipsel!

Was ist das eigentlich, Science-Fiction und Fantasy?

Dumme Frage eigentlich. Weiß doch jeder oder?
Sieht man doch überall in den Buchhandlungen und Bibliotheken - oder?
Ja schon.
Aber leider werden diese Genres von vielen Lesern und Literaturbegeisterten immer noch falsch eingeschätzt.
Phantastik, bzw. Fantasy sind nicht nur Märchen von Elfen, Zwergen,
Magiern, Hexen oder adligen Vampiren,
das ist es auch.
Aber Fantastik und Science-Fiction sind mehr!
Sie beinhalten durchaus ernstzunehmende Literatur.
Auch Edgar Allan Poe schrieb Fantastik,
wenn auch eine ziemlich düstere.
Zur Fantastik zu rechnen ist auch Ruis Zafon - "Das Spiel der Engel!"
Aber auch die Geschichten über Elfen, Zwerge, Drachen usw. sind nicht unbedingt Plagiarte von Tolkien oder Kindergeschichten. Es sind nicht immer,
aber auch vollkommen autonome Geschichten für Erwachsene,
mit den unterschiedlichsten Tehemen,
die aber in einer Parallelwelt spielen oder Magie beinhalten,
die nicht immer alles einfacher macht.
Genau dasselbe gilt für Science-Fiction. Science-Fiction sind keine Seifenopern mit Raumschiffen.
Science-Fiction kann einfach nur Abenteuersein, enthält auch immer einen Schuss Fantasy.
Science-Fiction kann literarisch wertvoll sein, wissenschaftliche Aspekte enthalten,
Krimi, Abenteuer, Gesellschaftskritik, Politik usw. beinhalten, oder eben alles zusammenführen.
Visionen, die auch oft, wenn die Zukunft zur Vergangenheit wurde zugetroffen haben. Science-Fiction erzählt Geschichten von Menschen und ihrem , zukünftigen Zusammenleben, ob untereinander, oder mit möglichen vollkommen fremden Lebewesen. Immer aber beschreibt sie die Möglichkeiten des Lebens.


U und E Literatur, Literatur und Unterhaltung.
Der kleine Unterschied – gibt’s den überhaupt?

Das Lesen von Texten in unserem heutigen Alltag ist erst einmal eine Notwendigkeit.
Gelesen wird immer irgendwo und irgendwie.
Straßenschilder, Verkehrsschilder, im Büro, in der Schule, in Geschäften, eigentlich fast überall.
Diese Art von Lesen geschieht eigentlich automatisch, fast schon unbewusst und nebenbei, je nach Schrift.
Für einen Menschen, der nicht Analphabet ist, ein normaler Vorgang.
Bitte jetzt nicht falsch verstehen. Ein Mensch, der nicht lesen kann, ist kein Dummkopf. In deren Leseerziehung ist nur irgendwann mal etwas fürchterlich schief gelaufen.
Oft sind das sogar hochintelligente Menschen, die ein hohes Maß an Organisationstalent aufbringen müssen.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Es geht im Grunde auch nicht um das Alltags-Lesen, es geht um das, was wir bewusst und ganz freiwillig tun.
Nämlich in unserer Freizeit mit roten Wangen und ungnädigem Knurren auf der Couch zu sitzen, (bei Störungen), mit einem Roman, einem Gedichtband, kurz und gut mit einem Text, den wir einfach so aus Spaß und Vergnügen lesen.
Ich lese einen Hermann Hesse, einen Thomas Mann genauso mit Vergnügen, wie einen Thomas Thiemeyer, einen Stephen King, einen Stephen Baxter oder Andreas Eschbach.
Herman Hesse kann dabei genauso gut spannend, dramatisch, komödiantisch, sein, wie die genannten Horror-Fantasy-Science-Fiction-Schriftsteller.
Andreas Eschbach, Thomas Thiemeyer verstehen es in ihren Romanen durchaus, auch genial und schön zu formulieren.
Viele Romane, Kurzgeschichten, Texte, der sogenannten Unterhaltungsliteratur können, gerade im Bereich der Science-Fiction, auch mit intellektuellem, philosophischem Anspruch gelesen werden.
Also wozu diese ganzen Unterscheidungen in U wie Unterhaltung und E wie ernste Literatur?
Ist das nicht längst überholt, war das überhaupt je angebracht?
Obwohl es da einige – nun sagen wir mal Texte auf dem Markt gibt…nun ja – für die ich meine ganze Argumentation doch noch mal überdenken könnte.
Trotzdem – viel Spaß beim Lesen, was auch immer ihr gerade in der Hand haltet.

U. M.

Kunst muss umsonst sein!
Oder weg mit den Urheberrechten!

Kunst muss für jeden erreichbar sein ob arm ob reich, ob Hartz Vier Empfänger ob schwerreicher Unternehmer - egal. Kunst ist für jeden da.
Ob er diese Kunst gut findet oder nicht, ob ihn Kunst überhaupt interessiert ist in diesem Falle erst einmal egal.
Zugänglich muss Kunst für Jedermann sein.
So weit kann ich das unterschreiben.
Was mir aber nicht in den Kopf will, warum Kunst umsonst sein muss?
Und warum das Urheberrecht begrenzt werden soll?
Anders herum gefragt. Würde irgendwer auf sein Gehalt verzichten, der acht Stunden und mehr malochen geht?
Würde irgendein Geschäftsmann, egal welcher Branche auf seinen Gewinn verzichten damit seine Produkte für jeden erreichbar sind?
Ich bin da eher nicht von überzeugt. Ich bin noch nicht einmal davon überzeugt, das dieser Geschäftsmann oder Frau, dazu bereit wäre sein Produkt zu verbilligen, obwohl Artbeitnehmer ja dazu bereit sein sollen auf Lohn zu verzichten, doch da geraten wir wieder in eine andere Diskussion.

Bleiben wir bei der Kunst. Sollte man in diesem Bereich, Schreiben, Malen, Musik usw., nicht andere Maßstäbe ansetzen?
Warum eigentlich?
Kunst ist, egal welcher Art, für den Künstler auch erst einmal Arbeit. Da steckt stundenlange Denkarbeit beim Schreiben am Computer hinter. Das kostet aufwändige Recherchearbeit, nervtötende, Überarbeitungszeit.
Ein Musiker muss seine Stücke ständig verändern, umkomponieren, nochmals und nochmals neu singen und so weiter und so fort.
Nach dieser schweißtreibenden Arbeit soll ein Schriftsteller, Musiker, Maler seine Werke umsonst weggeben?
Das braucht man meiner Meinung nach nicht weiter zu kommentieren.
Bin ich in meiner Betrachtung so weit gekommen sollte ich mir wirklich überlegen, in wie weit Urheberrechte für den Künstler beschnitten werden sollten.
Ist es wirklich wünschenswert Urheberrechte allgemein auf zehn Jahre zu beschränken? Ein bischen heftig oder?
Wenn ich zum Beispiel mit dreißig Jahren einen Roman schreibe, bin ich vierzig, wenn die Urheberrechte auslaufen. Dann könnte, wenn man das so Gesetz werden lassen würde, jeder mit meinem Roman machen was er wollte.
Da spielt bei mir nicht nur die finanzielle Seite eine Rolle, sondern auch der Ärger darüber, das jeder der will, mit dem Produkt das meinem Kopf entsprungen ist, herumspielen und nach seinem Gutdünken verfahren kann.
Es würde geklaut werden, was das Zeugs hält.
So weit so schlecht. Tatsache ist allerdings immer noch, das Kunst schon für jeden erreichbar sein sollte.
Urheberrechte sollten mehr beim Künstler selber, als bei den Verlagen bleiben.
Es dürfte nicht mehr möglich sein, das Verlage mit Künstlern Verträge schließen können, die alle Rechte an dem Buch, Musikwerk usw. auf den Verlag übergehen lassen.
Dies geht hauptsächlich an die Adresse der großen Verlage, egal in welcher Branche.
Die großen Labels in der Musik- und Literaturszene beklagen oft die Umsonstmentalität und bekämpfen vehement den Klau übers Internet.
Stimmt schon, aber die Preise der großen Labels fördern diese Mentalität natürlich auch und machen das Leben für Kleinverlage und Musiklabels erheblich schwerer, und der Künstler hat oftmals gar nichts davon
Von dieser Seite her sollte man vielleicht die Urheberrechte mal angehen und auch Preispolitik betreiben.
U. M.


Keines Menschen Fuß!
Dinos und ihre Umgebung in der Kreidezeit!

Das sogenannte Kreidezeitalter der Erde begann vor ca. 136 Millionen Jahren. Große Veränderungen nahmen ihren Lauf. Doch schon zu Beginn dieser Ära wurde die Landschaft der Erde, heutigen Erdformationen und Landschaften immer ähnlicher.
Allgemein herrschte ein feuchtwarmes, tropisches Klima. Die Jahreszeiten begannen sich herauszukristallisieren und abzuwechseln.
Lebhafter Verkehr zwischen den Kontinenten, sprich Kontinentaldrift tat sein Übriges zur Formung der Landschaft. Die Erdteile Gondwana und Laurasia entstanden. Pangäa der Urkontinent brach unter dem inneren Druck des Planeten auseinander. Die Kontinente, wie sie heute sind, begannen sich zu formen. Nordamerika durch Grönland, noch mit Eurasien verbunden, begann sich im Uhrzeigersinn zu drehen, aufgrund eines Meeresbeckens, das sich heute der Golf von Mexiko nennt.
Europa, das zu dieser Zeit noch eine zusammenhängende Landmasse, durch den Rückzug des Meeres bildete, zerfiel plötzlich durch den erneuten Einbruch desselben in mehrere Teile. Als sich die Kreidezeit dem Ende näherte, stand es also in großen Teilen unter Wasser.
Die Meeresgewässer reichten vom damaligen www.wikipedia.org/wiki/Teth... bis zum Brabanter Massiv, über den Golf von Mexiko bis zum Ural. Am Ende der Kreidezeit war Madagaskar eine Insel, da auch Gondwana von Überflutungen nicht verschont blieb und bereits Brüche aufwies.
Die Kontinentalschollen drifteten immer weiter von Afrika ab. Indien trieb nach Norden, durch den Indischen Ozean, Richtung China und Sibirien.
Australien, Antarktis, Neuseeland, waren zu einem Block zusammengeschweißt.
Durch den Einbruch dieser gewaltigen Wassermassen bildeten sich neue Meere, Landbrücken, Kontinente, Unterwasserbiotope. Andere Gebiete wurden, natürlich über große Zeiträume hinweg, trockengelegt. In ihnen entstanden, Feuchtbiotope, Wälder und Wiesen.
Konkret heißt das, nicht mehr nur primitive Pflanzen wie Schachtelhalme, und Araukarien prägten das Landschaftsbild, sondern auch echte Blütenpflanzen, wie Magnolien, Seerosen, Papyrus, Palmen.
Die Evolution der Pflanzen entwickelte quasi die Idee, mit den schon existierenden Insekten, zusammenzuarbeiten. Die Welt der Pflanzen ging mit den Insekten einen einmaligen, noch heute existierenden Deal ein – geb ich dir zu essen, trägst du meinen Samen an alle passenden Orte der Welt und sorgst so für meine Vermehrung.
Das Geschäft hat sich für beide Teile gelohnt, und es lohnt sich heute noch!
Was die Dinosaurier angeht, waren zu dieser Zeit nicht mehr ausschließlich Giganten gefragt und die Evolutionslinie der Dinos spaltete sich immer weiter auf. Nun wurden Gattungen mit hoch spezialisierten Kauapparaten, die mehrere Zahnreihen aufweisen konnten, dominant. Diese Saurier waren in der Lage jeder Art von Pflanzenfaser Herr zu werden.
Ihre Verteidigung gegen Fressfeinde bestand aus einem aktiven und einem passiven Teil. Horn- und Knochenschuppen und Körperpanzer gehörten zu ihren Defensivwaffen, Keulenschwänze, spitze Hörner, Kopfschilde und Klauen zu den offensiven Waffen.
Die sogenannten Nodosaurier konnten sich nur passiv schützen. Bei einem Angriff pressten sie die verletzliche Bauchseite auf den Boden und streckten dem Gegner ihren Rückenpanzer entgegen.
Manche Arten retteten sich auch gerne ins Wasser oder benutzten den Schatten des Waldes von vorneherein als Tarnung. Ihre Farbe ließ viele dieser Tiere im Wald geradezu unsichtbar werden.
Fleischfresser mussten sich also etwas überlegen um, natürlich möglichst energiesparend, an ihre Beutetiere zu kommen. Dementsprechende Strategien wurden entwickelt.
Tyrannosaurus Rex, die sogenannte "Schreckliche Echse", war ein Gigant von sechs Meter Höhe und zwölf Meter Länge. Mit seinem riesigen Schädel, seinen spitzen Zähnen und den muskulösen Hinterbeinen, lauerte er seiner Beute aus einem schattigen Versteck im Hinterhalt auf.
Der kleinere Deinonychus dagegen jagte gerne im Verbund mit seinen Artgenossen und setzte auf Überraschung.
Er ergatterte deshalb oft auch Beute, die erheblich größer war als er. Deinonychus war leicht und schlank und hatte die langen Beine eines Sprinters. Er war nur ein Meter hoch, drei Meter lang, besaß aber eine mörderische Kralle am zweiten Zeh.
Beim Laufen hob er sie hoch, um nicht über seine eigenen Füße zu stolpern.
Seine Greifarme waren ebenfalls mit spitzen Krallen bewehrt. Er nahm seine Welt mit beweglichen Augen wahr, im Schädel saß ein hoch entwickeltes Gehirn.
Natürlich bevölkerten noch zahlreiche andere Dinosaurier die Wälder und Ebenen der Erde, das hier sind nur einige wenige Beispiele, genauso wie die folgenden Dinos und anderen Tiere der Meere.
Die ersten komplizierter gebauten Meereslebewesen waren die Ammoniten www.wikipedia.org/wiki/Ammo... und Belemniten www.wikipedia.org/wiki/Bele... Ammoniten schützten sich durch ein spiraliges Schneckengehäuse. Ammoniten und Belemniten wiesen Ähnlichkeiten mit den heutigen Kraken auf, waren also Kopffüßler. Weiterhin existierten zu dieser Zeit auch noch Seeigel, Meeresschildkröten, Fische Fischsaurier.
An Land traten auch schon erste Säugetiere auf, blieben aber eher klein, den Mäusen ähnlich.
Bleiben wir bei den Meereslebewesen und denen die zu Wasser wie zu Land und in der Luft aktiv waren.

Deinosuchus: (schreckliches Krokodil) z. B. war eine Art von Superkrokodil, vierzehn Meter lang und hielt sich nicht immer aber vorwiegend im Wasser auf.
Wenn sie an Land waren, dann sonnten sich die Tiere mit Vorliebe auf Sandbänken. Auch ihre Eier legten sie grundsätzlich an Land ab.
Wie heutige Krokodile schlug Deinosuchus seine Beute aus Flüssen und Sümpfen heraus. Ihre Zähne waren sehr lang aber nicht scharf. Auch im Zerlegen ihrer Beute fand sich eine Ähnlichkeit mit den heutigen Krokodilen, Deinosuchus konnte nicht abbeißen. Er zerriss seine Beute in dem er sie wahrscheinlich im Maul hin und herschluderte.
Er fraß natürlich Fische aber auch Fleisch von Landtieren, die ihm beim Trinken zu nahe kamen.

Elasmosaurus: Ein regelrechter Wasserdino. Ein Wesen mit ebenfalls vierzehn Meter Gesamtlänge, acht Meter maß allein der lange Hals. Dafür war der Kopf nur 60 cm groß.
Der Körper war dagegen massig und schwer, einem Wal vergleichbar. Er schwamm mit vier gleich großen Flossen durchs Wasser. Zwei davon befanden sich jeweils links, und rechts in der Nähe des Halses. Die zwei anderen Flossen saßen am Heck des Tieres, anschließend kam der kurze Schwanz. Elasmosaurus war fähig, mit seiner Ausstattung, geradezu durchs Wasser zu fliegen, vorwärts sowie rückwärts.
Seine Nahrung bestand aus Fischen aller Art und Tintenfischen. Elasmosaurus lebte vor neunundneunzig bis fünfundsechzig Millionen Jahren.

Mosasaurus: eine zwölf Meter lange Mischung aus Echse und Krokodil, zwei Flossen links und rechts des Halses. Er bewegte sich schlängelnd durchs Wasser, wie ein Aal.
Er besaß einen breiten Schwanz und beeindruckendes Krokodilgebiss.
Mosasaurus konnte seinen Unterkiefer vergrößern, indem er seitliche Gelenke ausfuhr. So war er in der Lage Beutetiere im Ganzen zu verschlingen. Am liebsten fraß er Fische aller Art und Ammoniten.

Quetzalcoatl: Dieses Tier war nicht im Wasser heimisch, sondern ein Dino der Lüfte. Auch er lebte in der Zeit vor neunundneunzig bis fünfundsechzig Millionen Jahren. Er wies eine Flügelspannweite von zwölf Metern auf. Dieser Flugsaurier war aber nur fünfundsechzig Kilogramm schwer. Zum Flug nutzte er die aufsteigende Warmluft.
Seine Nahrung bestand aus Aas und Fischen.

Pteranodon: ein Flieger mit auffallend großem, spitzem Schädel, auf dem ein Knochenkamm saß. Das leichte, hohle Knochengerüst machte ihn unter anderem zu einem hervorragenden Segelflieger. Aufwärtsgerichtete Luftströmungen über Wasseroberflächen konnte er geschickt ausnutzen. Über weite Strecken glitt er einfach über das Wasser hinweg.
Seine Spannweite lag bei sieben Metern, sein Gewicht bei 16,6 kg. Er erreichte beim Fliegen eine Geschwindigkeit von etwa fünfzig kmh, auf dem Boden hoppelte er eher ungeschickt.

Die Infos zu diesem kleinen Aufsatz stammen aus den Büchern von:

Dinosaurier, Tatsachen, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue ungelöste Rätsel!
Autoren sind, Maria Luisa Bozzi, Silvio Bruno, Stefano Maugeri.
Deutsche Erstausgabe, 1994, Neuer Kaiser Verlag.

Kinder Brockhaus, Dinosaurier und das Leben in der Urzeit, Ausgabe 2006.

David Norman, Dinosaurier, Bertelsmann 1991.


Geschichten, Szenen und Musik ohne einander können sie nicht!

Dramaturgie und nochmal Dramaturgie, das ist das Brot eines guten Geschichtenerzählers. Das ist aber auch der Pfeffer für jede Art von Kunst.
Da sind wir dann also wieder beim Thema, Bilder als gemalte Geschichten.
Seien es nun szenische- oder Landschaftsdarstellungen.
Eine Geschichte und somit Dramaturgie steckt in jedem Bild.
Dramaturgie steckt auch in einem Musikstück, das durch seine Komposition etwas aussagen will.
Das ist es vollkommen egal, ob man nun ein Fan von klassischer Musik oder guter variantenreicher Rockmusik ist.
Treibende, dynamische Musik, kann die Handlung eines Film auf die Spitze treiben, und einem zum Fingernägelkauen bringen.
Sogar gedruckte Geschichten haben Musik im Blut.
Das Musikstück, das sich in meiner Trilogie, "Der ewige Treck", wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht, ist zum Beispiel der Titel von Pink Floyd "Set the control" from the heart of the sun!"
Zumindest hatte ich das Stück beim Schreiben der Trilogie ständig im Kopf!
Es hat mich quasi inspiriert - eine explodierende Sonne, verblendete, machtbesessene Sonnenpriester die nichts anderes im Sinn haben diese natürliche Katastrophe zu forcieren um ewiges Leben und ewige Macht zu erhalten. "Set the control for the heart of the sun!"
Raumzeitlegende!
Mein neuester Science-Fiction Roman, wurde inspiriert von dem Deep Purple Lied, auch hier ein Zitat, "Perfect Strangers - you must remain! Thousand Warriors i have known!"
Denn die perfekten Fremden, kommen auch in dieser Geschichte vor. Und die "Warriors" gibt es auch.
Es wäre interessant mal die Romane und Geschichten durchzugehen die man gelesen hat, egal welches Genre und sich das passende Musikstück dazu vorzustellen. Ich bin sicher das würde eine variantenreiche Musikanthologie ergeben, weil jedem etwas anderes einfallen würde.
So gibt also Musik auch einer geschriebenen Geschichte ihre Würze, zwar nur indirekt, denn hören kann man sie da ja nicht wirklich. Aber ein kreativer Autor kann durch seine eigene Fantasie und Assoziation seine Story davon profitieren lassen.
Der Kreis schließt sich an dieser Stelle. Literatur, Musik, Malerei, nicht zu vergessen die Naturwissenschaften, (eine ganz natürliche Dramaturgie ist übrigens auch dort vorhanden), bedingen, durchdringen einander.
Hermann Hesses "Glasperlenspiel", lässt grüßen.
Viel Spass also beim lesen, schreiben, malen, Musik hören, Musik machen und mit all den anderen Künsten und Wissenschaften,
wünscht U. M.


Vor unserer Zeit...oder was wäre wenn unsere "Hochzivilisation", nicht die erste ihrer Art gewesen wäre?

Das der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen.
Allerdings bin ich mir bei manchen Zeitgenossen, nicht so sicher, das sie das schon wahrgenommen haben.
Doch das ist schon wieder eine andere Geschichte über die man diskutieren könnte.
Was aber wäre, wenn es eine Hochzivilisation vor der Unseren gegeben hätte. Auch dieser Gedanke ist glaube ich nicht so ganz neu.
Gab es vielleicht eine Menschheit vor der Menschheit?
Gab es schon einmal den Versuch einer beherrschenden Spezies, (warum muss sie überhaupt beherrschend sein), sich auf dem Planeten Erde zu etablieren?
Wenn ja, woran ist sie zugrunde gegangen? Ebenfalls an ihrer mangelnden Emphatie, Einfühlungsvermögen in andere Lebewesen, in den Ablauf der Natur, der Evolution?
Haben sie ebenfalls ihre Umwelt derartig mißachtet und geschunden, wie wir das, zumindest als Rasse tun?
Sprich Umweltverschmutzung, globale Erwärmung, Ausrottung ganzer Tierarten usw.
Oder sind sie an globalen Katastrophen gescheitert die sie, trotz ihrer Hochzivilisation nicht beherrschen konnten?
Sind wir nur der zweite Versuch?
Nächste Speku - wenn es eine Zivilisation vor der Unseren gab, war sie überhaupt menschlich?
Könnten es nicht auch Delphine, Kraken, Wale oder - Saurier gewesen sein?
Saurier die ihre Erfolgsgeschichte schon seit Millionen von Jahren geschrieben haben? Stephen Baxter spekuliert zum Beispiel in seinem Roman - "Evolution", darüber. Auch David Norman Autor des Fachbuches, "Dinosaurier", geschrieben 1991, publiziert vom Bertelsmann Verlag. überlegt in einem Abschlusskapitel, wie wohl Dinosaurier aussehen könnten, wenn sie sich denn weiterentwickelt hätten.
Bzw. er greift das Gedankenexperiment eines Dr. Dale Russel vom Royal Museum of Canada, Ottawa auf.
Dale Russel konzipierte aus einem raubgierigen, flinken, kleinen Saurier aus der oberen Kreidezeit, einen sogenannten Dinosauroiden - einen dreiklauigen, dreizehigen, schwanzlosen, aufrechtgehenden Dinosaurier, mit großem Gehirn. Wie das aussah kann man auf einem Foto im Buch bewundern.
Man hat einen Menschen in ein entsprechendes Kostüm gesteckt, das für die damalige Fernsehserie Dinosaurier konzipiert wurde.
Gab es also eine Saurier-Zivilisation, die auf einen Schlag ausgelöscht worden ist, durch den Einschlag eines riesigen Kometen, der globale Tsunamis, eine Verdunkelung der Atmosphäre und wahrscheinlich auch gewaltige Vulkanausbrüche nach sich gezogen hat?
Eine nette abenteuerliche Geschichte oder eine mögliche Wahrheit?
Auf jeden Fall eine interessante Frage.
U. M.

Planet der Bakterien, von kleinen Schurken, paranoiden Tyrannen und martialischen Chemiekriegern!

Wie viel Planeten das gesamte Universum hat, wird man genau wahrscheinlich niemals feststellen können. Doch auf unserer Erde gibt es schätzungsweise, etwa sieben Milliarden Planeten!
Wie bitte sieben Milliarden Planeten auf der Erde? Die Erde ist doch selber ein Planet. Was ist das für ein Quatsch?
Nee, nee! Kein Quatsch. Die Planeten auf dem Planeten sind die Menschen. Zumindest für die Wesen, die auf und in uns leben, sind wir das. Ich rede von den Bakterien.
Und genauso verhalten sie sich auch, wie eine Planetenbevölkerung halt.
Überall, auf unserer Haut, in unserem Körperinneren finden Kämpfe statt Bakterium gegen Bakterium, werden Ressourcen vernichtet, (Bakterium gegen Wirt).
Wie schon in der Überschrift angekündigt gibt es die guten Bakterien, die uns beschützen die für intakte Haut sorgen, für Wohlgefühl in Magen und Darm, (was immer da auch rauskommt), und es gibt die kleinen Schurken, die einen ab und zu mal ärgern. Da mal ein bisschen Hautausschlag, Zahnschmerzen, ein paar nette Salmonellen. Die allerdings gehören schon wieder zu den größeren Schurken.
Zu den paranoiden Tyrannen könnte man da schon die Staphylokokken zählen, wenn sie den absolut fiesen MRSA auslösen, weil sie multiresistent werden.
Sogar Antibiotika strecken da mittlerweile die Waffen. Und da wären wir beim Thema – Antibiotika, die chemischen Krieger.
Ziemlich martialische Burschen. Antibiotika-Krieger töten zwar Bakterien ab. Aber sie töten eben alle Bakterien, wenn man sie lange genug lässt, auch die guten Bakterien.
Wenn Ärzte, aus welchen Gründen auch immer, starke Antibiose Krieger ins Feld schicken, fliehen die für Ordnung zuständigen Darmbakterien anscheinend kreischend ins Sankt-Nimmerleinsland.
Ist der Krieg der hochgerüsteten Antibiosegarde vorbei, hat die Bronchitis vielleicht ausgehustet, aber jetzt kommt der ganze Kram woanders raus.
Jetzt muss eine andere Medikamenten Brigade ausrücken, die Trümmer aufräumen und den Bakterien klar machen das die Antibiose weg- und sie wieder erwünscht sind.
Doch wie Handwerker manchmal so sind, die Reparatur kann lange dauern.
Wissenschaftler haben jetzt etwas, wie sie sagen Besseres als Antibiotika entdeckt – Spione!
Bakterienagenten, die sich in böse Bakterien, hauptsächlich in paranoide Tyrannen einschleusen, getarnt als deren Erbgut. Kein Unsinn, sie verändern das Erbgut des Bakteriums so, das es zu Grunde geht, oder sie sprengen sich quasi als Selbstmordattentäter in die Luft.
Hier tobt im wahrsten Sinne des Wortes das Leben. Allerdings ist die Sache noch nicht spruchreif. So gehört am 13. Dez. um 20 Uhr 45 in Quarks und Co.
Man da könnte man doch mal einen prima Science-Fiction Roman von schreiben.
U. M.

(c) 2012
Eine nicht ganz ernst zu nehmende Autorenträumerei!
Der rheumakranke Werwolf!
(Ein nicht geglätteter volkommen bekloppter Traum)

Die untergehende Sonne verschickt ihre letzten orangefarbenen Strahlen. Das kleine weißgetünchte Haus mit den roten Schindeln steht schon halb im Schatten. Es steht etwas abseits der großen Reihenhaussiedlung, auf einem kleinen Hügel, umgeben von riesigen, dunklen Bäumen.
Ein warmes Licht scheint aus einem der Fenster. In der Wohnküche sitzen zwei junge Frauen. Ein Radio läuft. Die Frauen horchen angespannt. Eine nüchterne, männliche Stimme verliest gerade die letzten Fetzen eine Meldung.
"Und wieder meine Damen und Herren, hat der schreckliche Werwolf zugeschlagen! Bitte achten sie auf die Durchsage der Polizei.
Die beiden jungen Frauen springen auf, laufen ans Fenster, öffnen es und lauschen in die inzwischen vollkommene Dunkelheit. Durch die Straßen fahren jede Menge Streifenwagen! Megaphone gellen!
"Meine Damen und Herren, wir bitten sie bei Anbruch der Dunkelheit sofort die Straße zu verlassen, in ihre Häuser zu gehen und Fenster und Türen fest zu verrammeln. Ein gefährlicher, blutrünstiger Werwolf ist unterwegs! Ich wiederhole - ein gefährlicher blutrünstiger Werwolf ist unterwegs!
Und plötzlich sind die Streifenwagen verschwunden die Straße wie leergefegt. Eine bleierne Stille lastet über Allem.
"Hast du gehört?", stößt eine der beiden Frauen hervor, und wirft ihre lange schwarze Mähne zurück. Ihre große, schlanke Gestalt spiegelt sich in der Scheibe wieder. "Ja", antwortet die andere Frau und rauft sich ihre lange, rote Mähne. Ihre kleine zierliche Gestalt streckt sich wie im Sprung.
"Komm", krächzt sie mit heiserer Stimme, "lass uns schnell alle Türen und Fenster schließen. Hastig eilen sie zusammen durchs Haus.
"Du gehst jetzt am besten nach Hause", sagt die Schwarzhaarige schließlich, als sie alles gesichert haben.
"Bist du sicher", antwortet ihre Freundin, "das du in diesem einsamen Haus alleine bleiben willst? Soll ich heute Nacht nicht bei dir schlafen?"
"Nein, das ist nicht notwendig. Du gehörst zu deiner Familie. Ich komme schon zurecht!"
Die Rothaarige lächelt seltsam. "Wie du meinst! Wenn du mich herauslassen willst, musst du die Eingangstür aber öffnen!"
"Das werde ich wohl tun müssen", lachte die Andere. "Entschuldige, dieses Werwolfgerede hat mich total durcheinander gebracht."
Beide treten hinaus auf die Straße. "Komm gut nach Hause!", ruft die Schwarzhaarige. Wieder dieses seltsam starre Lächeln ihrer Freundin. Was hat sie nur? Irritiert macht sie noch einen Schritt auf die Straße. Plötzlich lässt sie ein lauter Knall herumfahren. "Verdammt, die Haustüre ist zugefallen. Dabei ist es doch vollkommen windstill. Aber das Schlimmste ist, ich habe keinen Schlüssel!"
"Macht nichts!" Die Stimme ihrer Freundin ist langsam und schleppend. "Dann kommst du eben mit zu mir. Ich wohne ja nur eine Straße weiter!"
Stumm gehen die Frauen nebeneinander her, über den Bürgersteig, vorbei an dunklen Häusern, unter dem Licht der Straßenlaternen. Ein blasser Mond versucht vergeblich noch mehr Licht in die Szene bringen.
Nur ein Haus, ein großes Anwesen in einem Park, verstrahlt hinter seinen riesigen Panoramascheiben ein kaltes Licht. Undeutlich ist ein diffuser Schatten zu erkennen, der einen seltsamen Regentanz zelebriert. Es ist der Schatten eines zweibeinigen Wolfes. Ruckartig dreht sich die Schwarzhaarige um - ihre Freundin ist verschwunden. Eine dunkle Ahnung befällt sie. Das alles ist ein abgekartetes Spiel!
Die Luft wird plötzlich zum schneiden dick. Man kann sie fast greifen - diese unheilschwangere Atmosphäre!
Und dann taucht er auf - der Werwolf!
Riesig, kehlig knurrend, zähnefletschend mit dichtem, zotteligen Fell. Einem Wolf ähnlich, auf beängstigende Weise trägt er die Züge eines Menschen - und doch wieder nicht. Bloß weg hier!
Sie flieht, durch Straßen, Gärten. Über Stock und Stein.
Knapp hinter ihr ein angstvoll bellender, kleiner weißer Hund. Ein Wesen von dem man nicht sagen kann wo vorne und hinten ist. Hinter ihnen bedrohlich näherrückend, der Werwolf.
"Ich krieg dich schon", heulte er. "Da kannst du Gift drauf nehmen!"
Ein alter unrasierter Mann mit Schlapphut rennt der Frau und dem Hund entgegen. "Ich werde euch helfen", keucht er und führt sie auf ein altes ausrangiertes Fabrikgelände. Dann verscwindet auch er. Der Werwolf kreischt. Die Frau flieht mit dem kleinen Hund auf ein wackliges Stahlgerüst.
Dann ist es da - das Ungeheuer! Steht vor ihr auf dem Gerüst. Seine scharfen Klauen krallen sich um die Stahlträger.
Sie muss sich ihm stellen. Der Hund bellt, will sie schützen. Doch der Werwolf zerreißt ihn in tausend blutige Fetzen!
Panisch springt die Frau vom Gerüst herunter, mitten auf den Hof. Der Werwolf folgt ihr, fletscht die Zähne!
Zwei Personen betreten die Szene. Der alte Mann und ihre Freundin. Sie will die beiden warnen, "Vorsicht! Das Monster!
Doch sie hören nicht, kommen immer näher, bleiben dicht vor ihm stehen. Der Werwolf richtet sich zu voller Größe auf. Sein Raubtiergebiss funkelt bedrohlich. Dann greift er nach seiner Brieftasche, zählt routiniert einige Hunderter ab und reicht sie dem alten Mann und der Rothaarigen. Grinsend greifen sie danach und verschwinden.
Hämisch lachend dreht der Werwolf sich nach der Schwarzhaarigen um. "Was glaubst du den?", knurrt er. "Jeder ist käuflich!"
Doch die Schwarzhaarige holt aus, versetzt ihm eine schallende Ohrfeige, der Werwolf stürzt! MIt einem Satz springt sie auf ihn und trampelt wütend auf ihn herum.
Der Hof ist mit einem Mal voll von Menschen. "Endlich wehrt sich mal jemand gegen diesen Typen!", brüllt die Menge.
Aber keiner hilft ihr. Das ist auch nicht notwendig. Zerschmettert liegt er am Boden. Kläglich winselnd ruft er - "dir ist doch klar das du auf einem alten, rheumakranken Werwolf herumtrampelst. Sie zögert nur kurz, scheint zu überlegen.
Dann gibt sie ihm den Gnadenstoß.
"Du hast meinen Hund aufgefressen, du wolltest mich auffressen! Du hast alle tyrannisiert! Werwolf bleibt Werwolf - stirb!"