Jim Avignon versteht sich als eine Art Geschichtenerzähler in Bildern mit einem gewissen Talent, darin komplexe Sachverhalte reduziert und komprimiert darzustellen. Man könnte seine Bilder auch als graphic novels in nur einem Bild und ohne Sprechblase beschreiben. Long story short ! In seinen Malereien verschmelzen Privates und Öffentliches, Soziales und Politisches, Leichtigkeit und Schwere. Er dokumentiert ...
Jim Avignon versteht sich als eine Art Geschichtenerzähler in Bildern mit einem gewissen Talent, darin komplexe Sachverhalte reduziert und komprimiert darzustellen. Man könnte seine Bilder auch als graphic novels in nur einem Bild und ohne Sprechblase beschreiben. Long story short ! In seinen Malereien verschmelzen Privates und Öffentliches, Soziales und Politisches, Leichtigkeit und Schwere. Er dokumentiert nicht nur seit vielen Jahren die Zeitzeichen, er hinterfragt, reflektiert und kommentiert – wird dabei aber nie dogmatisch und bleibt immer humanistisch.
In der Ausstellung wird es fast ausschließlich neue Arbeiten zu sehen geben, von laptop- bis schrankwandgroß. Die meisten seiner Ideen sind gerade erst im Entstehen und bis zur Vernissage noch streng geheim. Vorab sei schon einmal verraten, dass Avignon u.a. interaktiven Installationen plant, wie einen virtuellen Psychiater und eine große selbstgebaute Jukebox, die man auch besichtigen kann.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und dem MUVI-Preis für's beste deutsche Musikvideo statt.
DER KÜNSTLER
Jim Avignon, Vorzeigefigur der deutschen Pop Art und prägende Persönlichkeit der Berliner Techno-Szene der Nachwendezeit, steht für ein ebenso vielseitiges wie unkonventionelles künstlerisches Werk. Seit seinem Umzug nach Berlin 1989 verbindet er Malerei, Musik und Performance und sorgte unter anderem mit der Übermalung seines eigenen Beitrags an der East Side Gallery 2013 international für Aufmerksamkeit. Seine markante, comicartige Bildsprache wird der Pop Art und Street Art zugeordnet und steht – ähnlich wie bei Keith Haring – im Zeichen der Demokratisierung von Kunst.
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