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Konferenz

Mitgliederversammlung Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein KKRR am 26.01.2026 in der Villa Artis, Ruhrstr. 3 / Ecke Delle - Gäste willkommen!

MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim

Veranstaltungsort
MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim Ruhrstr. 3, Ecke Delle - Ruhranlage 45468 Mülheim an der Ruhr MMKM.jimdosite.com Veranstaltungsort
Veranstalter
MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim Ruhrstr. 3, Ecke Delle - Ruhranlage 45468 Mülheim an der Ruhr
Tagesordnung - Organisation des Beitrags zur Manifesta16

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) ist ein 2012 gegründeter, gemeinnütziger Kunstverein, der im Kontext der Kulturhauptstadt RUHR.2010 aus einer zivilgesellschaftlichen Initiative zur Stärkung der lokalen Kunstszene hervorgegangen ist. Mit seinem eigenen Kunsthaus in der denkmalgeschützten VILLA ARTIS direkt am ...
Tagesordnung - Organisation des Beitrags zur Manifesta16

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) ist ein 2012 gegründeter, gemeinnütziger Kunstverein, der im Kontext der Kulturhauptstadt RUHR.2010 aus einer zivilgesellschaftlichen Initiative zur Stärkung der lokalen Kunstszene hervorgegangen ist. Mit seinem eigenen Kunsthaus in der denkmalgeschützten VILLA ARTIS direkt am Ruhrufer am Innenstadtpark „Ruhranlage“, Ruhrstraße 3, bietet der Verein auf über 1.300 Quadratmetern Atelier- und Ausstellungsflächen für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sowie ein niedrigschwellig zugängliches Programm mit kostenfreiem Eintritt.

Als offene Plattform für zeitgenössische Kunst realisiert der KKRR jährlich zahlreiche Ausstellungen, Künstlergespräche, Workshops und Kunstreisen und hat seit seiner Gründung bereits weit über 350 museal konzipierte Präsentationen organisiert. Ziel ist es, den Austausch zwischen regionalen und überregionalen Kunstschaffenden zu fördern, neue Publikumsschichten zu erreichen und das kulturelle Profil der Ruhrtalstadt Mülheim im Rhein-Ruhr-Raum zu schärfen.
Im Rahmen der Manifesta 16 Ruhr (21. Juni bis 4. Oktober 2026), die als europäische Nomadenbiennale postindustrielle Räume und deren soziale Transformationsprozesse in den Fokus rückt, entwickelt der KKRR ein Projekt, das die in den 1970er-Jahren abgerissene, stadtgeschichtlich bedeutsame Paulikirche an der Delle digital wiederauferstehen lässt. Dort, wo heute ein privater Parkplatz an die Stelle des ehemaligen Sakralbaus getreten ist, werden die historischen Konturen der Kirche, ihre Nutzung und die emotional geführten Debatten um ihren Erhalt virtuell erfahrbar gemacht.
Besonderes Augenmerk gilt dem damals vergeblichen Protest der Bürgerschaft gegen den Abriss, der 1971 zum Politikum wurde und unter anderem in Form einer Besetzung der Kirche durch junge Mülheimerinnen Ausdruck fand. Diese Stimmen und Konfliktlinien holt der KKRR in einem zeitgemäßen künstlerisch-digitalen Format in die Gegenwart zurück und knüpft damit an das Leitmotiv der Manifesta an, wie Kunst als Motor für Erinnerungskultur, Stadtraumdebatten und bürgerschaftliches Engagement wirken kann.
Geschäftsadresse des Vereins:
Ruhrstraße 3 / Ecke Delle
45468 Mülheim an der Ruhr
ÖPNV: „Stadtmitte-MH“
NAVI & PARKEN: „Delle und CASINO“
1. Vors. Ivo Franz FON-Mobil: 0157 3629 5489

LINK: manifesta2026.jimdosite.com/

Andreas Ingramm schreibt zur Einstimmung in das Projekt:

Das ist der entscheidende Punkt, der Mülheim zum radikalen Gegenentwurf der Manifesta-Logik macht: Während die Biennale 2026 mühsam versucht, Kirchen als „Zukunfts-Labore“ zu retten, liefert Mülheim mit der ehemaligen Marktkirche das brutalste Beispiel für das Scheitern dieser Utopie.

Der Fall Marktkirche: Parkplatz statt Paradies

In Mülheim wurde 1971 vollzogen, was heute als städtebauliche Sünde gilt: Die neugotische Marktkirche wurde nicht etwa umgenutzt, sondern schlichtweg abgerissen, um Platz für Fortschritt zu schaffen – in Form eines Parkplatzes.
Die Manifesta-Antithese: Die Manifesta 16 fragt: „Was machen wir mit leeren Kirchen?“ Mülheim antwortet historisch: „Wir machen Asphalt daraus.“ Das macht Mülheim zum „Elefanten im Raum“ der Biennale.

Architektonische Ehrlichkeit: Während in Essen oder Gelsenkirchen über „sakrale Energie“ in Beton-Kirchen philosophiert wird, zeigt Mülheim das Endstadium der Ignoranz gegenüber dem Bestand. Es ist die Mahnung, was passiert, wenn die Manifesta-Konzepte nach 2026 keine Träger finden.

Die Paulikirche als heutiger Schauplatz
Genau wegen dieser Vorgeschichte ist das Manifesta-Projekt an der Paulikirche so brisant. Hier wird nicht nur Kunst gezeigt, sondern die Traumabewältigung einer Stadt betrieben:
Das Projekt „Die Paulikirche kehrt zurück“ (Beitrag des Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr - kurz KKRR) fungiert als direkte Antwort auf den Verlust der Marktkirche.
Es ist der Versuch, die Paulikirche vor dem Schicksal des „Parkplatzes“ zu bewahren und sie als soziales Gedächtnis der Stadt zu behaupten.

Mülheim als „Botschafter der Realität“
Mülheim ist die interessanteste Botschaft, weil sie die Romantik der Umnutzung entzaubert. Hier sieht man:

Dass der Abriss sakraler Räume im Ruhrgebiet Tradition hat.
Dass die „fortschrittliche Stadt“ Mülheim bereits vor 50 Jahren die radikalste (und heute vielleicht - außer der Familie des damaligen Rendanten, der sich das gesamte Kirchengrundstück sichern konnte - bereute) Lösung gewählt hat.

Dass die Bürgerbeteiligung heute eine Form der Wiedergutmachung für die Kahlschlag-Planung der 70er ist.
kunsterlebnismuseum-rhein-ruhr.jimdosite.com
Jun
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MMKM Museum Moderne Kunst Mülheim Ruhrstr. 3, Ecke Delle - Ruhranlage 45468 Mülheim an der Ruhr MMKM.jimdosite.com
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