HORIZONS INTÉRIEURS - Wenn Wahrnehmung zur Landschaft wird
Studio NOVO Artspace
– Wenn Wahrnehmung zur Landschaft wird
Horizons Intérieurs bezeichnet jenen Moment, in dem das Innere topografisch wird. Landschaft ist kein Gegenüber, sondern ein Zustand des Bewusstseins – ein vibrierender Übergang zwischen Sehen, Erinnerung und Erwartung.
Jeder Blick zeichnet eine Linie, jeder Atemzug verschiebt Horizonte.
Die Ausstellung steht in der langen Bewegung der ...
– Wenn Wahrnehmung zur Landschaft wird
Horizons Intérieurs bezeichnet jenen Moment, in dem das Innere topografisch wird. Landschaft ist kein Gegenüber, sondern ein Zustand des Bewusstseins – ein vibrierender Übergang zwischen Sehen, Erinnerung und Erwartung.
Jeder Blick zeichnet eine Linie, jeder Atemzug verschiebt Horizonte.
Die Ausstellung steht in der langen Bewegung der französischen Malerei, in der Landschaft sich vom äußeren Motiv zur inneren Erfahrung wandelt. Von den Naturstudien Corots und der Schule von Barbizon über das impressionistische Licht Monets bis zu den farbgesättigten Innenräumen Bonnards und den verdichteten Landschaftsenergien eines Nicolas de Staël verschiebt sich der Fokus: Landschaft wird zunehmend ein innerer Zustand.
In diesem Resonanzraum entfalten die zeitgenössischen Künstler der Ausstellung ihre eigenen inneren Topografien – als heutige Fortsetzung einer Tradition, in der Sehen selbst Landschaft wird.
Malerei erscheint hier als Feld innerer Zustände: Farbschichtungen wie Atemzüge, Gesten wie sedimentierte Zeit, Flächen wie aufsteigende Erinnerungen. Wahrnehmung wird sichtbar – nicht als Abbild, sondern als Rhythmus, als Spannung, als Fluss. Landschaft zeigt sich als Übergang, als Druck der Zeit, als ein Atem, der sich im Betrachter fortsetzt.
Die Künstler:
Sandrine Aléhaux Nicolas Gasiorowski
Christian Martinache Vincent Vallois
Ausstellungslaufzeit: 10.04. – 15.07.2026
Vernissage am 10. + 11. April 2026, 20h
Studio NOVO Artspace
Sülzburgstraße 189
50937 Köln