Als Kunstschaffende versteht sich NICA artist Theresia Philipp als politisches Subjekt. Durch ihre musikalischen Arbeiten bezieht die in Köln lebende Saxophonistin, Klarinettistin und Komponistin Haltung und so ist es für sie nur folgerichtig, dass sie die in Kooperation von NICA artist development und Cologne Jazzweek 2024 vergebene Auftragskomposition nutzt, um Stücke mit dem für diesen ...
Als Kunstschaffende versteht sich NICA artist Theresia Philipp als politisches Subjekt. Durch ihre musikalischen Arbeiten bezieht die in Köln lebende Saxophonistin, Klarinettistin und Komponistin Haltung und so ist es für sie nur folgerichtig, dass sie die in Kooperation von NICA artist development und Cologne Jazzweek 2024 vergebene Auftragskomposition nutzt, um Stücke mit dem für diesen Anlass neu besetzten Sextett uraufzuführen. Philipps Kompositionen, inspiriert von Wirken und Texten von FLINTA* Personen sowie eigenen Texten, sind eine kraftvolle Hommage für diejenigen, die für Freiheit und Gleichberechtigung kämpfen.
Auf der Bühne werden die Sängerin und Klangkünstlerin Lynn Cassiers aus Brüssel sowie die Kölner Posaunistin Shannon Barnett (u. a. Shannon Barnett Quartett, Wolves and Mirrors), die auch mit ihrer Stimme in Erscheinung tritt, den Worten zu klanglicher Entfaltung verhelfen. Philipp und Barnett sind sich bereits durch früheres Zusammenarbeiten bekannt. Gleichermaßen verhält es sich mit Philipp und dem Kontrabassisten Robert Lucaciu (u. a. Filippou/Lucaciu, Fallen Crooner) aus Leipzig. Erstmalig kollaboriert Philipp neben Cassiers mit dem Schlagzeuger Kresten Osgood aus Kopenhagen und dem in Berlin ansässigen Gitarristen Keisuke Matsuno.
Alle beteiligten Musiker:innen sind national wie international renommierte Solist:innen, die mit ihrer individuellen Präsenz die Musiklandschaft prägen. Theresia Philipp versteht es gekonnt, die einzigartigen Stärken der Bandmitglieder zu bündeln und einen. Das Ergebnis ist eine Musik, die von energetischer Offenheit, Kraft und transparenter Verletzlichkeit geprägt ist. Es entsteht ein kollektiver Sound, der Raum für kreative Freiheit schafft und die Neugierde auf die Konzertpremiere auf der Cologne Jazzweek weckt.
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