Die US-amerikanische Klangkünstlerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Aurora Nealand verbringt im Januar eine Workshop- und Arbeitsphase in Köln. Das Konzert im Stadtgarten bildet den krönenden Abschluss der Residency und featured die Musikerin in drei verschiedenen Kontexten: als Leiterin des New Orleans Traditional Jazz Ensemble, bestehend aus Studierenden der HfMT. Sie präsentiert ...
Die US-amerikanische Klangkünstlerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Aurora Nealand verbringt im Januar eine Workshop- und Arbeitsphase in Köln. Das Konzert im Stadtgarten bildet den krönenden Abschluss der Residency und featured die Musikerin in drei verschiedenen Kontexten: als Leiterin des New Orleans Traditional Jazz Ensemble, bestehend aus Studierenden der HfMT. Sie präsentiert ihr Solo-Programm "The Monocle", mit dem sie Tradition und Moderne vermischt und übermütig die Grenzen zwischen Gattungen und Genres niederreißt. Im dritten Teil des Abends ist Nealand Gast des Kölner Trios Pollon, das 2013 von Saxophonistin Theresia Philipp, Bassist David Helm und Schlagzeuger Thomas Sauerborn gegründet wurde. Kompromissloses aufeinander hören, um der gemeinsamen Musik vollen Raum zur Entfaltung zu geben, ist das Ziel der drei in Köln beheimateten Musiker:innen. Atmend, weit und entspannt schlägt die Musik große Bögen und ist durch die Risikobereitschaft ihrer Spieler:innen geradezu dazu prädestiniert, eine Klangforscherin wie Nealand zur Zusammenarbeit zu laden. Eine mit Spannung zu erwartende Live-Premiere.
Aurora Nealand interessiert sich für die Vertonung von Alltagsgegenständen und die Schaffung von Wissen durch die Geschichte des Klanges. Nealand leitet The Royal Roses, eine nicht-traditionelle Traditional-Jazz-Band, deren Ansatz auf kollektiver Improvisation beruht. Zu Nealands weiteren musikalischen Projekten gehören The Monocle Ensemble, redrawblak Trio, Instigation Orchestra, John Hollenbecks GEORGE und die Danger Dangers.
Die Residency wurde initiiert von der Hochschule für Musik & Theater Köln in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Jazz und aktuelle Musik Stadtgarten Köln sowie unterstützt durch NICA artist development.
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