Multiphonics Festival: Samantha Wright – „Ivy Mind“ | Daniel Erdmann "Thérapie de couple" | Norbert Stein "Pata Kandinsky"
Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.
Zum zehnten Mal hat Multiphonics die Welt zu Gast, und zum zehnten Mal demonstriert dieses einzigartige, besondere Musikfestival die ganze Bandbreite der Klarinetten-Familie. So profund wie vielfältig, so emphatisch wie sinnlich, so weltoffen wie neugierig taucht das Festival in seinem Jubiläumsjahr tiefer denn je in die multiphonischen Klangbereiche von Jazz, Weltmusik und Avantgarde ein. ...
Zum zehnten Mal hat Multiphonics die Welt zu Gast, und zum zehnten Mal demonstriert dieses einzigartige, besondere Musikfestival die ganze Bandbreite der Klarinetten-Familie. So profund wie vielfältig, so emphatisch wie sinnlich, so weltoffen wie neugierig taucht das Festival in seinem Jubiläumsjahr tiefer denn je in die multiphonischen Klangbereiche von Jazz, Weltmusik und Avantgarde ein. Im Stadtgarten Köln ist ein geradezu spektakuläres Programm zu erleben, das unter der künstlerischen Leitung der Klarinettistin Annette Maye Höhepunkt an Höhepunkt reiht.
Hören und erleben Sie u.a. Samantha Wright, Magnus Lindgren, Naïssam Jalal, Mohammed Najem, Michel Godard, Daniel Erdmann, Vincent Courtois, Maria Portugal u.v.m.
Auf seiner schillernden Weltreise mit armenischen, arabischen, türkischen, zentralasiatischen wie etlichen europäischen Klangstilen und Klangtraditionen erweitert Multiphonics im wahren Wortsinn spielerisch die traditionsreiche Klarinetten-Familie um schillernde Mitglieder wie diverse Flöten, Nay und Duduk. Lassen Sie sich faszinieren und verzaubern von diesem einmaligen Ereignis, das nicht zuletzt auch für eine große kulturpolitische Idee steht: für ein grenzenloses, respektvolles und befruchtendes Miteinander.
19.00 Uhr
Samantha Wright – Ivy Mind
Samantha Wright spielt nicht Klarinette, sie singt sie! Die Klarinette ist ihre Stimme, biegsam, elegant und zärtlich, reich durchlüftet von Stimmungen und Emotionen. 2017 kam die britische Klarinettistin nach Hamburg an die Hochschule für Musik und Theater, wo sie u.a. bei Rolf Kühn studierte. „Es ist nicht alltäglich, bereits in so jungen Jahren sogar seinen eigenen Sound auf diesem Instrument entwickelt zu haben“, lobte Kühn. Jazz-Standards wie „Body and Soul“ macht sie sich ebenso souverän zu eigen wie einen Beatles-Song („And I Love Her“). Mit der Formation IVY MIND geht sie einen Schritt weiter, verknüpft Melodie, Improvisation und Klangforschung mit elektronischen Akzenten.
20.15 Uhr
Daniel Erdmann – Therapie du Couple
Ein Stipendium des Deutsch-Französischen Kulturrats führte den Saxophonisten Daniel Erdmann einst nach Frankreich. Inzwischen hat er im Nordosten Frankreichs eine neue Heimat gefunden, freilich ohne seine Berliner Wohnung aufzugeben. Fast zwangsläufig beschäftigen ihn seitdem deutsch-französische Beziehungen, und das so sehr, dass er das alte (Länder-)Paar und dessen kulturellen Differenzen und Missverständnisse überwinden möchte. Die Mitglieder seiner brillanten paartherapeutischen Musik-Runde kommen aus Frankreich und Deutschland, Erdmann vereint sie zu in einem fein austarierten, mitunter orchestralen Klanggefüge. Streicher und Holzbläser im tiefen und mittleren Register prägen die Lautmalereien, die viel Raum für Schwebezustände und Augenblicksgebilde zulassen.
21.30 Uhr
Norbert Stein – Pata Kandinsky
Ein neues, klangvolles Mosaikstück in Norbert Steins ständig wachsendem Gesamtwerk: Panta Kandinsky. Ein weiteres Mal gestaltet der Saxophonist und Komponist „inszenierte Räume“, in denen er seinen Instrumentalist:innen lediglich Stimmungen vorgibt, um sie damit zu solistisch freien, improvisierten Bewegungen zu inspirieren. Ausgangspunkt für Norbert Steins bilderreiches Orchesterwerk sind diesmal die schöpferischen Gedanken des Malers Wassily Kandinsky (1866-1944), die der Mitbegründer der Gruppe „Blauer Reiter“ und späterer Bauhaus-Meister zur Grundlage seiner abstrakten Kunst machte. Impulse für Steins eigene Klangfiguren, Räume, Melodien, gebündelt in einem Fluss aus Rhythmen, Harmonien und den magnetischen Linien der Patamelodien.
- 30.05.2026, 19:00 Uhr
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- 04.06.2026, 18:00 Uhr
Close-up: Slovenia - Širom, Mrk & Jure Pukl Analog AI
- 05.06.2026, 19:30 Uhr
Christin Nichols
- drums
- bass
- tenor saxophone
- cello
- clarinet
- violin
- guitar
- tenor saxophone, composition
- flutes
- alto saxophone, clarinet
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- saxophone, clarinet
- euphonium
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- clarinet, fx