Wir Nietzsche (UA)
Theater an der Ruhr
Ihm hingegen ging es um etwas anderes, nämlich ...
Ihm hingegen ging es um etwas anderes, nämlich das bis zu seiner Zeit tradierte Gebäude der Philosophie umzustoßen und ein neues Konzept an dessen Stelle zu setzen. „Ich bin ein Jünger des Philosophen Dionysos, ich zöge es vor, eher ein Satyr zu sein als ein Heiliger.“ Der Gott des Rausches ist der eigentliche Philosoph, dass das Leben lebt, ist ihm wesentlich. Die Geschichte der Zivilisation stellt für Nietzsche eine gewaltige Fehlentwicklung dar, die dionysische Vorstellungswelt hingegen ist eine Normen auflösende Kraft, die uns von der christlichen „Sklavenmoral“ befreit. So kann als ferne Utopie der „Übermensch“ gedacht werden: ein über sich selbst hinausweisender Mensch, seiner höheren Vernunft, aber auch seiner eigenen Grausamkeiten bewusstes Wesen, das darum einen wirklichen Zustand der Humanität erreichen kann.
Die Inszenierung thematisiert den Fall Nietzsche und den Entwurf seines Denkens als hellsichtigen Rausch, der auch heute noch in die Zukunft weist: „Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
Am 20.02. findet im Anschluss an das Theaterstück die Premierenparty statt. Am 21.03., 22.03. und 24.03. laden wir Sie nach der Vorstellung herzlich zu einem Nachgespräch ein.
- 14.02.2026, 16:00 Uhr
Die Bestimmer
- 15.02.2026, 14:30 Uhr
Theaterspielplatz
- 20.02.2026, 18:30 Uhr
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- 20.02.2026, 18:30 Uhr
Falsey Plus
- 20.02.2026, 19:30 Uhr
Wir Nietzsche (UA)
- 21.02.2026, 11:00 Uhr
Das lesende Foyer
- 21.02.2026, 14:30 Uhr
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- 21.02.2026, 18:00 Uhr
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- 21.02.2026, 21:00 Uhr
Nirgendland – Nessun luogo
- 26.02.2026, 18:00 Uhr
Lichtblickspiegel