Gewesen: Ensemble Crush und Earfest in Duisburg – Konzertreihe ritual mit Kurtágs Kafka-Fragmenten
Angekündigt: Fortsetzung NOW! in Essen – In Front-Festival in Aachen – Stationen u.v.a.m.
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[Ensemble Crush und Earfest in Duisburg]
Am letzten Septemberwochenende gab es in Duisburg gleich zwei Gelegenheiten, sich auf eine musikalische Reise zu begeben und beide führten in den mehr oder minder fernen Osten.
Gerhard Stäbler und Kunsu Shim pflegen im Rahmen von Künstlerresidenzen und Gastspielreisen schon seit einiger Zeit den Austausch mit der Türkei. Im Rahmen eines EarFests Türkei haben sie sich nun revanchiert und das Hezarfen Streichquartett in ihren EarPort am Duisburger Innenhafen eingeladen. Das Hezarfen Ensemble ist in Europa nicht unbekannt, wirkte bereits in Donaueschingen und beim Kölner Acht Brücken Festival mit und viele seiner Mitglieder haben Verbindungen nach Europa vorzugsweise nach Deutschland. Einer seiner Gründer ist der Bratschist Ulrich Mertin, der gemeinsam mit Özcan Ulucan (Violine), İmge Tilif Yalçınkaya (Violine) und Mehmet Gökhan Bağcı (Cello) einen kleinen Einblick in die zeitgenössische türkische Musikwelt vermittelte und zudem neue Werke von Stäbler und Shim aus der Taufe hob. Ersterer reichte von Alican Çamcıs Galanterie Redux, bei dem subtil, wie hinter einem Vorhang Reminiszenzen an Bachs Cellosonaten aufblitzen, über Taygun Yildiz’ neues Werk Cicada! (Encore), das ganz im Heute die Nuancen der Bratsche auskostet, bis zu Ahmed Adnan Sayguns Streichquartett Nr. 3 von 1967, das zupackend und energisch Erinnerungen an Bartók aufkommen lässt. Aus der gleichen Zeit (1968) stammt Bülent Arels elektronisches Stück Mimiana I (Flux), bei dem er als Mitentwickler des elektronischen Studios an der Yale Universität aus dem Vollen schöpfen konnte. Mit einem Auszug aus Hindemiths Streichtrio Nr. 2 wurde zudem daran erinnert, dass ausgerechnet Hindemith zwischen 1935 und 1937, während er in Deutschland bereits als „atonaler Geräuschemacher“ verunglimpft wurde, sich im Auftrag der türkischen Regierung mehrfach in der Türkei aufhielt, um die Musiker- und Musiklehrerausbildung am Konservatorium von Ankara nach westlichem Vorbild zu reformieren. Zu den Höhepunkten des Festivals zählten die Uraufführungen von Stäbler und Shim. In Shims Das Unstillbare (II) entwickeln die vier Streicher ein quirliges Sprudeln und Sprießen, Das Unstillbare (III) für drei Streicher in beliebiger Besetzung entfaltet sich aus einem silbrigen Flirren in höchstem Register, in das sich dunkle, erdige Töne einschreiben. Sehr viel direkter präsentiert sich Stäblers neues Streichquartett Mauer - Kavafis nach einem Gedicht des griechischen Dichters Konstantinos Kavafis. Das lyrische Ich befindet sich in einer klaustrophobischen Situation, von hohen Mauern umgeben, eingesperrt „ohne Rücksicht, ohne Schamgefühl“, erlebt es Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Doch besonders unheimlich und bedrückend ist der Umstand, dass es den Vorgang der Einschließung nicht bemerkte, keinen Laut vernahm. Stäbler übersetzt dies in eine von harschen Strichen geprägte, dringliche, insistierende Musik, die den von den Musikern eingesprochenen Text zunehmend erstickt und damit selbst zur Mauer wird, bis sie schließlich erlischt.
Eingebunden in das kleine Festival war eine Vorführung von Fatih Akins Film Auf der anderen Seite (in Anwesenheit der Schauspielerin Nursel Köse) und die Eröffnung einer Ausstellung mit Holzschnitten der in Kasachstan geborenen Künstlerin Inessa Emmer.
Auch die 5. KlangBegegnung des Ensembles Crush war mit bildender Kunst verwoben und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Austragungsort war diesmal das Museum DKM, ein nach seinen Gründern Dirk Krämer und Klaus Maas benanntes Privatmuseum unweit des Duisburger Hauptbahnhofs. Mit ihrer Galerie DKM nutzten die beiden Sammler einst jene Räume im Innenhafen, die heute vom EarPort bespielt werden. 2009 erfolgte dann der Umzug in die Güntherstraße, eine gewöhnliche innerstädtische Wohnstraße und so ahnt man beim Blick auf die unspektakuläre Fassade nicht im Geringsten, was sich dahinter verbirgt: Drei Baukörper erstrecken sich über fünf Ebenen und umfassen 2.700 m², auf denen sich alte Kunst vorzugsweise aus Südostasien und Alt-Ägypten mit zeitgenössischen Werken verbindet. Auf verschlungenen Wegen nähert man sich einem großen Raum im Neubau, in dem zurzeit in einer Sonderausstellung die großformatigen Werke der chinesischen Künstlerin Huang Min gezeigt werden. Neben dem Equipment des Ensembles Crush wird der Raum von einer langen, zwischen den Publikumsreihen verlaufenden Papierbahn beherrscht, auf der während des Konzerts Xianwei Zhu mit kraftvollem, expressivem Pinselstrich eine chinesische Gebirgslandschaft entstehen lässt. Das Ambiente scheint wie geschaffen für den Komponisten Klaus Hinrich Stahmer, dem die diesjährige KlangBegegnung gewidmet ist. Stahmer unterrichtete von 1969 bis 2004 an der Musikhochschule Würzburg, leitete dort das Studio für Neue Musik und gründete das Festival Tage der Neuen Musik, bekannt wurde er jedoch vor allem durch seine Hinwendung zu außereuropäischen Musikkulturen, die auch die Verwendung außereuropäischer Instrumente einschließt. In Duisburg war der Shengspieler Wu Wei zu Gast, der in Ning Shi gemeinsam mit dem Akkordeonisten Slavi Grigorov ein schlichtes auf- und abwogendes Terzmotiv zu einem dichten Klangstrom verwebt, der auf- und abschwillt, sich manchmal zittrig aufbäumt, spitz aufbricht, innehält, aber letztlich ganz bei sich bleibt und nichts Neues erzählen will. Diese Schlichtheit ist bei Stahmer Programm und er sucht sie auch, indem er durch Zuspiel Naturgeräusche einbindet. In Kumanyayi wird das Spiel der Flöte von zartem Zirpen und Rieseln umfangen und durch Rasseln ergänzt, in Bergwind, das ursprünglich für Alphorn komponiert wurde, begibt sich die Bassklarinette in einen Dialog mit Windgeräuschen, scheint ihnen zu antworten. Doch sobald Stahmer sich auf illustrative Pfade begibt, büßt die Musik ihre Einfachheit ein, wird zur Botschaft oder verliert sich in melodischem Schwelgen. Als Uraufführung erklang Gesang der Steine für Ensemble und Zuspiel, das auf eine klingende Bibliothek mit Steinklängen aus aller Welt zurückgreift. Steine können gerieben, geschlagen, aber auch in Schwingung versetzt werden, durch die Klangregie in den ganzen Raum projiziert vermischen sich helles Klackern und dumpfes Dröhnen mit knarzenden Streichern und huschenden Bläsern, eine ausdrucksstarke Passage wird der Sheng anvertraut. Doch auch hier gilt, dass die imaginierte Berg- und Höhlenwanderung, die uns als Höhepunkt eine „hell leuchtende und glitzernde Klangwelt“ beschert, das Hörerlebnis zu überlagern droht. Es gilt die alte Regel: Weniger ist mehr. Stahmer war persönlich anwesend, erläuterte die einzelnen Werke und zeigte sich mit seinen 85 Jahren noch voller Energie und Engagement.
[Konzertreihe ritual mit Kurtágs Kafka-Fragmenten]
2025 gründete Sophie Emilie Beha die neue Konzertreihe ritual, die jeweils zum Monatsersten im und um den Kölner Stadtgarten zu besonderen Klangerfahrungen einlud. Am 1.10.26 fand die vorerst zweite Staffel ihren Ausklang mit einem ganz besonderen Juwel: Kurtágs Kafka-Fragmenten. Die Aufführung mit der Sopranistin Marie Heeschen und der Geigerin Anna Neubert wurde von Malin Nagel szenisch gestaltet und mit einem stummen Prolog versehen: Beim Betreten des Raums sehen wir die beiden Protagonistinnen an einem Tisch sitzend aus Alufolie und Streichhölzern kleine Figuren formen, die sie später mit Hilfe eines Projektors in Szene setzen werden. Nagel nimmt dabei Bezug auf eine Schilderung Kurtágs, wonach er während einer tiefen Sinnkrise in den 70er Jahren in Paris durch ähnliche Tätigkeiten einer sich entziehenden, Sinn und Halt verweigernden Welt habhaft zu werden versuchte. So wie wir den Frauen beim Formen und Arrangieren zusehen, so können wir Kafka in seinen Tagebüchern und Notizen beim Denken und Empfinden beobachten. Scheinbar unzensiert lässt er seinen Gedanken freien Lauf und schreibt sie nieder von der banalsten Bemerkung bis zur tiefsinnigsten Erkenntnis. Auf Kurtág hat dies einen unwiderstehlichen Reiz ausgeübt, der 1987 zu der ca. einstündigen Komposition führte. Kleine alltägliche Szenen (am Bahnhof oder in der Elektrischen) und Beobachtungen (Wie ein Weg im Herbst) stehen neben Selbstbeschreibungen (Meine Ohrmuschel fühlte sich frisch, rau, kühl, saftig an wie ein Blatt), Empfindungen (Einen Augenblick fühlte ich mich umpanzert) und kurzen Bemerkungen (nichts dergleichen); Momente voll innerer Anspannung und Unbehagen, zwischen Ermattung und Aufbegehren, Resignation und Befreiung, die Kurtág mit minimalen Mitteln, oft nur mit wenigen Tönen und Gesten lebendig werden lässt – mal expressiv, scharf und eruptiv, mal verhalten, fast lethargisch mit untergründiger Spannung. Hier ist alles auf dem Punkt und die größte Herausforderung einer Interpretation besteht darin, nichts Unnötiges hinzuzufügen. Einer szenischen Darbietung kann man daher durchaus skeptisch gegenüberstehen, doch Heeschen und Neubert gelingt es wunderbar, die Balance zu halten. Sie stellen nichts dar, führen nichts vor, sondern nuancieren das Gehörte mit kleinen Gesten und Akzenten. Ein kurzes stolz-triumphales Aufflackern, wenn der Beinbruch als „das schönste Erlebnis meines Lebens“ präsentiert wird, ein kaum wahrnehmbares Zucken des Körpers beim Zupfen des Kleides, ein Blickkontakt, ein Ortswechsel – eine Konzentration auf den Moment, die nur möglich ist, weil beide auswendig vortragen. Nur einmal wird eine Notenrolle entfaltet, doch diese scheint weniger den Musikerinnen als Gedächtnisstütze zu dienen, sondern uns den Weg zu weisen – den Weg über ein Seil „mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden.“ Heeschen und Neubert beherrschen diesen Drahtseilakt hervorragend und führen in eine Welt, die berührt und noch lange nachhallt.
[Termine im November]
NRW
Hans Werner Henzes 100. Geburtstag wird mit der Veranstaltungsreihe Henze100 gefeiert, die im November fortgesetzt wird: am 1.11. im Consol Theater in Gelsenkirchen, am 10.11. im Depot der Neuen Philharmonie Westfalen in Recklinghausen, am 13.11. im Museum Folkwang in Essen, am 14.11. im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am 22.11. in der Musikhochschule in Münster (mit dem Ensemble Consord) und am 26.11. im Kunsthaus Essen.
Der Arbeitskreis Neue Musik aus NRW stellt 2026 das Akkordeon in den Mittelpunkt seiner Konzertreihe Stationen. Vom 20.11. bis 5.12. führt die vom Landesmusikrat NRW veranstaltete Reihe nach Aachen, Köln, Bielefeld, Münster und Essen. Vier Akkordeonistinnen und Akkordeonisten präsentieren dort ein Programm mit Neuer Musik, mehreren Uraufführungen und Improvisationen.
Die Künstlerinitiative Dafne widmet sich unter dem Titel Musik der Sterne dem Leben und Werk der jüdischen Komponistin Maria Herz mit Konzerten in Köln, Goch, Düsseldorf, Solingen und Essen. Der Eintritt ist frei.
In der 79. Ausgabe der Reihe Soundtrips NRW treffen Tom Malmendier und Emilie Škrijelj auf wechselnde Gäste. Am 1.11. kommen sie nach Münster und am 3.11. nach Düsseldorf.
Das auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble Interzone Perceptible ist im November in Essen, Duisburg, Soest und Gladbeck zu erleben.
Köln
In der Alten Feuerwache stehen Musik der Sterne am 1.11., das Jugendfestival für zeitgenössische Musik Zett Emm mit dem Studio Musikfabrik am 7.11., der Experimentalchor alte Stimmen am 17.11., die Konzertreihe Stationen am 21.11., Klanginstallation und Konzert für Audio-Kelims von Saba Arat am 21.11. und 22.11. und die Veranstaltung Computing Music der Initiative Musik und Informatik Köln – GIMIK e.V. am 28. und 29.11. auf dem Programm. In der Philharmonie erwarten uns Werke von Salvatore Sciarrino am 2.11., von Oscar Jockel am 15.11. sowie eine Uraufführung von Yiran Zhao am 25.11. In der Kunststation Sankt Peter finden neben Lunchkonzerten am 7., 14., 21. und 28.11. (mit dem Chaos Orchester) ein Konzert mit Werken von Gerhard Stäbler und Kunsu Shim am 11.11. und die Feldman Nights am 13.11. statt und im Stadtgarten stehen am 9.11. und 18.11. NICA-Artists und am 24.11. das Streichquartett Pulse auf der Bühne. In der Musikhochschule werden anlässlich von Henzes 100. Geburtstag am 6.11. eine Ausstellung eröffnet und ein aktueller Film gezeigt und am 10.11. stellt sich Florian Zwißler als neuer Junior-Professor vor.
Im Konzertraum 674.fm erwarten uns die Musikkammer am 4.11. und das Hobbykeller Festival am 8.11., die Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse kündigt Konzerte am 12.11. und 27.11. an, in der Reihe ‚Im Zentrum Lied‘ kommen am 5.11. Werke von Ligeti und Müller-Wieland zu Gehör, die Musikfabrik lädt zum Montagskonzert mit Simon Nabatov am 9.11. ein, in der Aula der Uni Köln erklingt am 18.11. Musik von Mieczysław Weinberg und Tamara Lukasheva, die Kunsthochschule für Medien hat in der Reihe 'soundings' am 19.11. Tomomi Adachi zu Gast und in der Asimmetric Bar stehen am 25.11. Yasushi Yamashita, Asuna und Nils Quak auf der Bühne.
Einblicke in die freie Szene bekommt man bei ON Cologne und Noies, der Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat sendet FUNKT ein Radioformat mit Elektronik und Klangkunst aus Köln, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat bespielt die Reihe Bruitkasten den Ebertplatz und jeden letzten Mittwoch im Monat findet die Soirée Sonique im LTK4 statt. Fast täglich gibt es interessante Konzerte im Loft (z. B. das trio in feral am 20.11. und das Abschlusskonzert eines Kompositionsworkshops der kgnm am 29.11.) und weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm, Musik in Köln und impakt sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.
Ruhrgebiet
Das Part-Ensemble setzt am 13.11. seine Reihe ‚Refugium‘ in der Christuskirche in Bochum fort.
Das Dortmunder Konzerthaus veranstaltet vom 5. bis 7.11. eine Zeitinsel mit Lera Auerbach und am 12.11. kommen Werke von Pierre Boulez und Dai Fujikura zu Gehör. Das Trio Swell/ Klare/ Vatcher ist am 22.11. in der Parzelle zu Gast und The Dorf steht am 26.11. im domicil auf der Bühne.
Im Duisburger Lokal Harmonie stehen am 5.11. das Trio Brecht/Schörken/Zurhausen und am 14.11. das Ensemble ~su auf dem Programm und im Steinbruch werden am 4.11. Tim Isfort und Jan Klare erwartet.
Noch bis zum 7.11. wird in Essen das NOW!-Festival fortgesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt gilt diesmal Mark Andre, dessen Werk rwh für Ensemble, Chöre und Live-Elektronik am 1.11. zu Gehör kommt. Zudem kann man sich auf das Trio Abstrakt und The Dorf freuen und die Folkwang Universität beteiligt sich mit Konzerten am 31.10. und 1.11. Hier findet außerdem am 19.11. die nächste Tape Session statt. Im Rabbit Hole Theater erwarten uns u.a. das Trio Van Huffel/Fidezius /Camatta am 15.11. und das Free Essen Festival am 23. und 24.11. Die Neue Musik Zentrale kündigt ein besonderes Orgelkonzert mit Eva-Maria Houben und Simon Rummel am 6.11. in der Friedenskirche an und setzt am 3.11. und 17.11. die Improvisationsreihe FRIM fort.
Im Rahmen der Mulheimer Zongtage ist am 14.11. Brezel Göring im Makroscope in Mülheim an der Ruhr zu Gast.
Düsseldorf
Am 3.11. gastieren die Soundtrips NRW im Theatermuseum. In der Robert Schumann Hochschule erwarten uns am 7.11. drei zeitgenössische Kammeropern und am 26.11. entwickeln sich Zwiegespräche zwischen Kurtág und Holliger und Heine und Schumann. In der Tonhalle spielt das notabu.ensemble am 13.11. Werke von Henze und Hindemith und am 28.11. findet im Rahmen der Klangräume das Finalistenkonzert des Kompositionswettbewerbs statt. Im Subsol, dem Raum für creative Extravaganzen, kann man regelmäßig experimentelle improvisierte Musik erleben. Im November bieten sich Chancen am 6.11. (Noisekrtz), 15.11. (Ternoy/Cruz/Orins) und 17.11. (Wissel/Okuda/Gerick – am 16.11. auch in Köln im Block 7)
Sonstiges
In der Aachener Raststätte kommt am 4.11. Synthesizer Jam zu Gehör und die Gesellschaft für zeitgenössische Musik kündigt die Reihe ‚Hören und Sprechen über Neue Musik‘ am 6.11., aktuellen Jazz am 8.11. sowie vom 19. bis 21.11. das In Front Festival an – mit Emma Rawicz am 19.11., den Stationen am 20.11., dem MZ Duo am 20.11. und dem Trickster Orchester am 21.11.
In der Bielefelder Zionskirche erklingt immer sonntags um 17 Uhr Musik – am 1.11. mit einem Schwerpunkt Neue Musik.
Jan Klares Formation Kind bringt am 14.11. kontrolliert entgleiste Kammermusik ins Bonner Theater im Ballsaal und im Dialograum Kreuzung an Sankt Helena präsentiert die In Situ Art Society ebenfalls am 14.11. Henzes El Cimarrón.
Das Musikwissenschaftliche Seminar Detmold veranstaltet vom 6. bis 8.11. eine Internationale Tagung im Rahmen des Festivals Henze_100 mit Filmvorführung, Symposium und Konzerten.
In Gütersloh kommt am 1.11. die komische Oper Don Chisciotte della Mancia neu erzählt von Giuseppe Di Leva und Hans Werner Henze zur Aufführung.
Immer freitags um 22 Uhr öffnet das Theater am Marienplatz in Krefeld seine Türen. Im November stehen Dieter Schnebels Maulwerke auf dem Programm.
Die Moerser Improviserin in Residence Evi Filippou ist am 5.11. im Konzert zu erleben und am 6.11. kommt das Trio Lauren Kinsella/Kit Downes/Robin Fincker in die Stadtkirche.
In der Black Box in Münster stehen u.a. die Soundtrips NRW am 1.11., Simon Nabatov am 8.11., das Trio Vandermark/Wooley/Lytton am 12.11., das Trio Swell/ Klare/ Vatcher am 17.11. und das Duo Kolberg/Stern am 21.11. auf dem Programm.
Das Studio für Neue Musik der Uni Siegen lädt zusammen mit der Kantorei Siegen am 26.11. zu einem Orgelkonzert in die Nicolaikirche ein.
Vom 6. bis 14.11. findet das Jazzmeeting Wuppertal statt. Im ort stehen die Reihe 'Neue Musik und Kammermusik' am 6.11., Jan Klares Formation Kind am 12.11., ein Doppelkonzert mit dem Ensemble ~su und dem Ensemble Ay am 15.11. und das Quartett Schmidtke/Muche/Ramond/Camatta am 21.11. auf dem Programm. Mit der Reihe Solips veranstaltet Fabian Neubauer regelmäßig Konzerte. Am 28.11. wird der Solips Preis verliehen.
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.
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